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Diese Musik liess das nasse Wetter vor der Kirche schnell vergessen.

Seelze: St.Barbara-Kirche | Es dauerte in der sehr gut besetzten Kirche nicht lange, bis die ersten Besucher mit geschlossenen Augen der Musik folgten. Da war sie sofort, die Erinnerung an blaues Meer, Sonne, den Duft von Oregano und der Rhythmus, der so typische Rhythmus der Musik, die nur aus Griechenland stammen kann.

Die sechs Musiker verführten schon mit dem ersten Stück. Sie führte zurück auf die Musik, die die Flüchtlinge, die Anfang des 19. Jahrhunderts aus Kleinasien kamen, mitbrachten. Und natürlich handelten schon die ersten Lieder von dem blauen Meer, das wir alle vor Augen haben, wenn wir griechische Musik hören. Aber diese Gruppe Mandragoras erfüllt gleich mehrere Wünsche: Sie bietet in diesem Konzert einen Querschnitt durch die Musik der letzten 100 Jahre. Sie bietet mit viel Engagement und Musikgefühl gespielten Musikstil. Sie hat in ihren Reihen ausgesprochen gute Musiker vom Bajan-Spieler Manolis Stagakis über den Perkussionisten Stefanos Stagakis bis zum Bouzouki-Spieler Thomas Firnidis. Und dann sind dann noch die beiden Musiker, die nicht nur ihre Gitarre/Bouzouki (Achilleas Anastasiadis) oder Geige (Sven Erdmann) herausragend beherrschen. Diese Beiden glänzten neben der Sängerin Valia Maroilou mit überragendem Gesang. Und alles fand ohne jede Verstärkung statt!

Der Bogen, den die Musikgruppe schlug, hatte natürlich Mikis Theodorakis dabei, aber auch Filmmusik bis hin zu Stücken, aus den 60er Jahren, die an Strand, Ouzo, Sonnenuntergang erinnerten, oder Stücken mit einem Touch von Swing. Und natürlich ging es um Liebe „Agapi poy egnes dikopo macheri“. Es ist logisch: Schon nach den ersten Stücken hatte es lang anhaltenden Applaus gegeben und dieser steigerte sich bis zum letzten Stück. Gnädig gab man sich mit nur einer Zugabe zufrieden.

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