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Gewürz-Birnen-Kuchen

Gewürz-Birnen-Kuchen (Die Marmelade könnte man auch einfach weglassen)
Birnen, Birnen, Birnen - die Küche steht voll, die Vorratskiste ist gefüllt und am Baum hängen auch noch sehr viele. Alle sind eigentlich schon mit Birnen versorgt.
Da ich noch Urlaub habe und das Wetter schlecht ist, wollte ich heute mal einen Kuchen backen - nur so einen kleinen für "Nebenbei".
Das schnelle und einfache Rezept "Versunkener Kirschkuchen" kennt wohl jeder. Die Zutaten hat man meistens im Haus und man kann ihn schnell abwandeln und mit Äpfeln oder Zwetschen etc. backen.
Ich nahm also als Grundzutaten:
300 g Mehl, 200 g Zucker, 200 g Butter, 4 Eier, 1 Tüte (15 g) Backpulver, 1 Tüte Vanillezucker
Da ich gerade unseren Honig in Gläser abgefüllt und etikettiert hatte, behielt ich etwas Honig für den Kuchen zurück und mischte ihn mit den oben stehenden Zutaten, bis ein zähfließender Teig entstand. Bei diesem Herbstwetter und weil es zum Honiggeschmack passte, war mir bereits nach "Wintergewürzen". Ich schmeckte also den Teig mit gemahlenen Nelken, Zimt und Kardamom ab - welch ein Duft!
Vom Vorjahr haben wir auch noch sehr viele Walnüsse gelagert, so dass ich ca. 10 - 15 Nüsse knackte und grob gemalen hinzu gab.
Vier Birnen schälte ich, viertelte sie und entfernte das Kerngehäuse. Die Stücke wurden mit Zitronensaft beträufelt, damit sie nicht braun anliefen. Auf der Rückseite schnitt ich jedes Stück mit dem scharfen Messer mehrmals längs ein.
Die Springform hatte ich vorher gebuttert und dünn mit Gries ausgestreut.
In diese Form füllte ich den Teig, drückte die vorbereiteten Birnenstücke hinein und bestrich sie mit selbstmachter Johannisbeermarmelade.
Das Ganze kam dann für ca. 45 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.
Fertig!
Man kann ihn noch warm mit Vanillesoße (oder Eierlikör) essen oder kalt mit Schlagsahne oder auch einfach so, ohne alles.
Es duftet im Haus nach Lebkuchen und es schmeckt auch ein bisschen so - wäre also vielleicht ein Rezept für die Adventszeit. Dazu sollte man die Birnen allerdings im Spätsommer einkochen und den Kuchen erst frühestens Ende November backen. ;-)
Viel Spaß beim Nachbacken, Abwandeln und Genießen!
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6 Kommentare
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Gisela Görgens aus Quedlinburg | 30.08.2011 | 14:13  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 30.08.2011 | 14:25  
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frau stock aus Bad Kösen | 30.08.2011 | 17:19  
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Friedel Frankenberger aus Marburg | 30.08.2011 | 18:45  
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen | 30.08.2011 | 18:51  
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Katja W. aus Langenhagen | 30.08.2011 | 19:30  
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