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Lokale Unternehmensgründer im Bereich der Elektromobilität trotzen der Corona-Krise

Saubere Luft dank E-Mobilität: Markus Müller (l.) und Alfred Sahl (r.) glauben trotz des schwierigen Starts an ihre Produkte.

Im März 2020 sollte der E-Drive-Point im Holzweg, Augsburg-Bärenkeller eröffnen und die Region mit klimafreundlichem Fahrspaß versorgen. Die Pandemie erschwerte den Gründern jedoch den Start gewaltig.

Das Timing hätte ungünstiger nicht sein können. Als Renate Gielnik, Markus Müller und Alfred Sahl zum 01.01.2020 den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit im Bereich der Elektromobilität wagten, schien Corona noch ein Problem weiter Ferne zu sein. Die drei investierten viel. Elektrofahrzeuge jeglicher Art wurden bestellt, von klassischen E-Rollern über Seniorenfahrzeuge bis hin zu schnelleren Elektromotorrädern. Auch die neue Ladenfläche im Holzweg in Bärenkeller wurde mit großem Einsatz ansehnlich hergerichtet.
Doch noch bevor das Geschäft überhaupt anrollen konnte, erhielt die Pandemie auch hierzulande Einzug. Anstelle der geplanten Eröffnung im März musste der Laden erst einmal viele Wochen geschlossen bleiben. Ein herber Schlag für ein so junges Unternehmen, welches noch mitten in der Etablierungsphase steckt. Doch nicht nur die Investitionskosten machten es den Unternehmern schwer. Auch nach der Eröffnung ihres Ladens konnten die Umsatzerwartungen bei weitem nicht erfüllt werden und ohne den Einsatz privaten Kapitals von Seiten der Gründer hätten sie wenig Chance gehabt diese ersten Monate zu überstehen.

Trotz aller Widrigkeiten werden sie jedoch weiterkämpfen. Sie sind von ihrem Produkt überzeugt: „Durch den E-Roller habe ich bemerkt, dass ich das Auto für mich alleine in der Tat oft gar nicht benötige. Wir bieten hier eine leicht realisierbare, leise und vor allem klimafreundlichere Alternative der Fortbewegung, die nicht nur ihren Beitrag gegen die immer stärker verstopften Straßen leistet, sondern zudem Fahrspaß bietet und viel Stress bei der Parkplatzsuche erspart.“, so der zweifache Familienvater Markus Müller, einer der Gründer des E-Drive-Point. „Meine Familie gab und gibt mir zum Glück viel Rückhalt in dieser schwierigen Zeit. Alleine für sie werde ich unser Projekt nicht aufgeben, sondern noch besser werden und noch mehr Menschen, egal ob jung oder alt, von unseren Elektrofahrzeugen begeistern.“
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