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Markt der Möglichkeiten bleibt hinter den Erwartungen zurück: Wenig Besucher finden den Weg zu den Ständen der Aktionsgemeinschaft Neusäß auf dem Schuster-Areal

Nach einem Jahr Pause veranstaltete die Aktionsgemeinschaft Neusäß wieder den Markt der Möglichkeiten. Neu war nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch der Veranstaltungsort. Statt wie bisher im September präsentierten die Mitglieder des Gewerbeverbandes im Juli ihre Waren und Dienstleistungen. Als Ort wurde diesmal das Schuster-Areal gewählt. Beide Entscheidungen waren wohlüberlegt: Die Veranstalter hofften, dass sowohl das in unmittelbarer Nähe stattfindende Stadtfest als auch der benachbarte Discounter Besucher zum Markt der Möglichkeiten bringen würde.

Der Plan ging nur bedingt auf. Weitaus weniger Leute kamen vorbei als in den Jahren 2015 und 2014, als der Markt auf dem Supermarkt-Parkplatz in der Daimlerstraße stattfand. Das Rahmenprogramm sorgte immerhin für einen kleinen Besucherzustrom. Während des Auftritts der Big-Band „Blue Notes“ der Sing- und Musikschule Neusäß und der Einlage der Bauchtänzerinnen vom SV Hammel wagten einige Passanten einen Abstecher auf das Schuster-Areal.
Wer am myheimat-Stand am Glücksrad drehte, bereute seinen Besuch sicherlich nicht. Jeder Dreh versprach einen Gewinn, die die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Neusäß spendeten. Von Gutscheinen für das Titania, Spritzpistolen, Wasserbällen und Trinkflaschen bis über Modeschmuck, Buntstiften und Taschen reichte die Auswahl. 140 Euro kamen so zusammen, die dem ACO, der Feuerwehr Neusäß und der Sing- und Musikschule für ihre Jugendarbeit zugutekommen werden. Den Betrag will die Aktionsgemeinschaft aufstocken.

Thilo Wank, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Neusäß, zieht eine gemischte Bilanz. „Traurig“ findet er es, dass so wenige Besucher kamen. Umgekehrt hatte das den Vorteil, dass die Aussteller besser mit den Besuchern ins Gespräch kamen und sich mehr Zeit für sie nehmen konnten. Für Wank ist der Markt der Möglichkeiten eine gute Gelegenheit für die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft sich zu präsentieren. An der Idee will er festhalten, jedoch im nächsten Jahr einen anderen Ort suchen - zumal es das Schuster-Areal in seiner jetzigen Form im Zuge der Stadtmitteentwicklung nicht mehr geben wird. Laut Wank gibt es erste Gespräche mit dem Titania. Möglicherweise kann der Markt 2018 während der Revisionsarbeiten dort stattfinden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.neusässer | Erschienen am 05.08.2017
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