Das Schuljahr am Eichenwald im Rückblick

Probespielen mit den Patenklassen
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januar
SPIELE VON SCHÜLERN FÜR SCHÜLER
Das neue Jahr begann spielerisch: Seit dem letzten Schuljahr bereits beschäftigten sich die "großen" Schüler aus der Neunten mit dem Entwurf, der Herstellung und der Vermarktung von selbst erfundenen Brettspielen für die Kinder aus ihren zweiten Patenklassen. Laut Lehrplan im Fach GtB war das Ziel die Herstellung eines Produkts in Fließfertigung. Fächerübergreifend wurden in Deutsch Spielanleitungen geschrieben, in Mathematik der Materialbedarf berechnet und Kosten kalkuliert und in AWT Marktforschung betrieben um ein Spiel zu entwerfen, das bei den Konsumenten auch ankommt. In KtB holten die Schüler Angebote übers Internet für Kegelfiguren und Würfel ein und brachten die Spielanleitungen in Form.
Die fertigen Prototypen stellten sie mit riesigem Erfolg in den 2. Klassen vor - sie erhielten über 50 Bestellungen!
Nach der Auslieferung fand dann auch ein Probespielen statt, das sowohl den Großen wie auch den Kleinen sichtlich Spaß machte.

NEUWAHLEN BEIM ELTERN- UND FREUNDESKREIS
Ende Januar trafen sich trafen sich Lehrer, Eltern und Freunde der Eichenwaldschule Neusäß zur Mitgliederversammlung des Eltern- und Freundeskreis. Nach Rechenschaftsbericht und Entlastung der Vorstandschaft wurden Neuwahlen durchgeführt. Vorsitzende blieb Frau Petra Bachschmid-Weinzierl. Als Stellvertreterin wurde Karin Klos, die Konrektorin der Eichenwaldschule, neu in das Amt gewählt. Der Schwerpunkt der Versammlung lag darin, die Themen für die beiden nächsten Jahre abzusprechen. So sollen weiterhin Bastelkurse für die Grundschule, Ergänzungsunterricht für die Hauptschüler und die bewährte QA-Vorbereitung für die Schüler der 9. Klassen stattfinden. Ebenso sollen Vorträge zu Werteerziehung, Suchtprävention und andere pädagogische Themen für die Eltern organisiert und durchgeführt werden. Wenn Schüler bei Klassenfahrten finanzielle Unterstützung benötigen, steht der Eltern- und Freundeskreis weiterhin zur Seite. Ein großes Ziel des Vereines bleibt es, für diese gute Sache aktive Mitglieder und Sponsoren zu gewinnen.

februar
BERUFSORIENTIERUNG
Im Februar wurde ein weiterer Stein in eine der Säulen unserer Hauptschule, der Berufsorientierung gesetzt: Die Firma Kaufland , die in unmittelbarer Nähe ein Filiale betreibt, bot der Schule eine Partnerschaft an, die die Berufsorientierung der Schüler unterstützen und Perspektiven für das Berufsleben aufzeigen soll. Dabei geht es zum Beispiel um Berufsinformationsveranstaltungen zu den im Kaufland angebotenen Ausbildungsberufen, um Durchführung von Betriebserkundungen und die Bereitstellung von Praktikumsstellen.
Ziel ist es, Jugendliche für die vielfältigen Aufgaben im Einzelhandel zu interessieren, frühzeitig potenzielle Auszubildende kennen zu lernen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Filialleiter Herr Wolfgang Göring informierte zusammen mit Azubi Mandy Bahl, einer ehemaligen Eichenwaldschülerin, in einer kleinen Feierstunde Schulleitung, Eltern, Lehrer und Schülersprecher über die Ausbildungsprogramme und Wege der Fort- und Weiterbildung. Ein erstes konkretes Ergebnis der Kooperation zeichnete sich noch am selben Abend ab: Zwei der anwesenden Schüler durften Praktikumstage im Kaufland absolvieren, und einer dieser Praktikanten macht seit August 2009 seine Ausbildung dort.

märz

SCHACH-AG AN DER EICHENWALDSCHULE
Warum sehen eigentlich die Schachfiguren so aus, wie sie uns bekannt sind?
Wie viele Z ü g e kann der Springer eigentlich setzen, um ein Spielfeld zu belegen? Jeden Donnerstag trafen sich Spieler der 4b, 8a und 9b im Werksaal der Grundschule, um bei Fachlehrerin Frau Barnert das Spiel nach Regeln zu erlernen.

april

AUTORENLESUNG AM TAG DES KINDERBUCHS
Das war Glück!“ Genau am Tag des Kinderbuches bekamen die Grundschüler der Eichenwaldschule Neusäß Besuch von einem erfolgreichen Kinderbuchautor. Martin Ebbertz las den Schülern vom „Pech und Glück eines Brustschwimmers“ vor und die Kinder erkannten schnell, wann es heißen musste: „Das war Glück!“ oder „Das war Pech!“. Aus seinem bisher erfolgreichsten Buch „Der kleine Herr Jaromir“ las Martin Ebbertz in den Klassen 1 – 3 vor, wobei die Kinder das Kapitel mit der Tomatenzucht im stecken gebliebenen Aufzug am lustigsten fanden. Da den meisten Viertklässlern „Der kleine Herr Jaromir“ schon bekannt war, durften sie einige Kapitel aus dem Fortsetzungsroman kennen lernen: “Der kleine Herr Jaromir findet das Glück“. Hier wundert sich der kleine Herr Jaromir, dass die Bewohner einer Stadt, die eigentlich ganz vergnügt aussehen, sich treffen, um gemeinsam zu weinen, sieht er doch überall Plakate, die ein „Großes Weinfest“ ankündigen. Die Gelegenheit, dem Kinderbuchautor Fragen zu stellen, nutzten die Schüler eifrig. So erfuhren sie noch einiges Interessantes über seinen Beruf und sein Hobbys. Wenn am „Tag des Kinderbuches“ zum Lesen angeregt werden sollte, so ist das dem Autor Martin Ebbertz in der Eichenwaldschule gut gelungen.Der Eltern- und Freundeskreis der Eichenwaldschule beteiligte sich dankenswerterweise an den Kosten zu diesem Projekt zur Leseförderung.

mai

ROLLSTUHLBASKETBALL
Sportunterricht der ganz besonderen Art erlebten die 5. Klassen der Eichenwaldschule mit gleich zwei Spitzensportlerinnen: Die zweifache Silbermedaillengewinnerin (Radsport), ehemalige Sportlerin des Jahres, Buchautorin und Rollstuhlbasketballfan Natalie Simanowski und Silbermedaillengewinnerin (Rollstuhlbasketball) und vierfache Paralympicsteilnehmerin Birgit Meitner boten in Kooperation mit Lehrerin und Sportbeauftragter Heike Bittner ein buntes und kurzweiliges Trainingsprogramm im Rollstuhlbasketball an. Zuerst durfte die Klasse 5a mit Klassleiter Hermann Köglmeier ein Interview mit den beiden Sportlerinnen führen. Neben sportlichen Fragen interessierte die Kinder auch, wie man sich im Rollstuhl die Hose anzieht, das Lieblingsessen oder die Lieblingsband. Dann konnten die Kinder in Gruppen die zwölf vom SV Reha Augsburg bereitgestellten Rollstühle ausprobieren. Nach einem kurzen Fahrtraining ging es dann schon an das schwierigere Slalomfahren, wobei sich einige Kinder als wahre Naturtalente erwiesen. Parallel dazu übte sich eine andereGruppe im Basketballdribbling, um dann als Höchstform die beiden Stationen zu kombinieren. Obwohl dies bezüglich der Koordination äußerst anspruchsvoll ist, meisterten die Kinder die Herausforderung sehr gekonnt. Äußerst großen Anklang fand auch das Einüben des sogenannten „Korblegers“, das Treffen des Balles in den Korb. Unter großem Applaus zeigten hierbei auch die beiden Sportlerinnen ihr Können. Beim abschließenden Basketballspiel konnten die Schülerinnen und Schüler dann kaum noch gebremst werden.
Höchst ungern beendeten die Kinder die Doppelstunde, nicht ohne sich noch mit Autogrammen versorgt zu haben, um anschließend die Halle für die Parallelklasse 5b mit Klassleiterin Maria Schmid freizugeben, die am Ende des Trainings mindestens genauso begeistert war. Von der Begeisterung über dieses ganz besondere Sportereignis angesteckt, zeigte sich auch Rektorin Michaela Seifferer, die sich bei den Sportlerinnen mit bunten Frühlingssträußen bedankte und hofft, dass man diesen eindrucksvollen Event bald einmal wiederholen kann.

FÖRDERVEREIN UNTERSTÜTZT WIEDER KURSE
Vom Eltern-und Freundeskreis der Eichenwaldschule wurden wie jedes Jahr Kurse zur QA-Vorbereitung und Bastelkurse für Grundschüler organisiert und finanziell unterstützt. In Kleinstgruppen von maximal 5 Schülern werden dabei interessierte Neuntklässler bei der QA-Vorbereitung in den Fächern Englisch und Mathematik auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereitet. Frau Susanne Holzmann unterstützt dabei die Jugendlichen in der Mathematik und die beiden Studenten Patrizia Niclaus und Patrick Weiß im Englischen. In etwa 25 Stunden pro Fach, die teilweise am Vormittag in den Freistunden der Schüler stattfinden, erhalten die Lernwilligen den letzten Schliff vor ihrer Prüfung. Dabei werden nicht nur Inhalte erklärt, wiederholt und vertieft , sondern auch Prüfungssituationen nachgestellt.
In der Grundschule liefen seit März die bei den Kleinen sehr beliebten Bastelkurse. Das Angebot umfasst die Themen Frühling, Ostern und Mutter bzw. Vatertag. Für die Erst- und Zweitklässler endete das Angebot in diesem Schuljahr mit dem Gestalten eines Heubärs. Die Größeren durften zum Schuljahresende ihre eigene Sammelmappe basteln und gestalten. „Die Kinder sollen dadurch nicht nur ihre Kreativität ausleben und weiterentwickeln, sondern auch Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen erlernen“, so die Vorsitzende Frau Bachschmid-Weinzierl. Das Angebot von 43 Bastelkursen verteilt auf 5 Monate wird vom Eltern- und Freundeskreis der Eichenwaldschule größtenteils finanziert, gemäß dem Motto des Vereins: „Wir stiften zum Wohle jener Menschen, von denen morgen unsere Zukunft abhängt – für unsere Kinder!“

MEISTERSTÜCKE
Die besten Werkstücke, die in den Hauptschulen des Landkreis Augsburg entstanden sind, wurden beim Wettbewerb „Mein Meisterstück“ prämiert. Aus der Eichenwaldschule in Neusäß konnten sich Alexander Schmid und Timo Wieser über eine Urkunde und einen Preis freuen.
Zum fünften Mal wurde dieser Wettbewerb für den Gewerblich-technischen Bereich der Hauptschulen ausgetragen. Alexander, aus der 9. Klasse, hat einen Schlüsselanhänger aus Alu gebaut, Timo, aus der 8. Klasse, einen Nussknacker aus Buchenholz.

Beide Schüler waren begeistert vom festlichen Rahmen in den Räumen der Kreissparkasse. Manfred Stöckl von der Kreissparkasse und Anton Zenz vom Schulamt sprachen den Schülerinnen und Schülern ihren Respekt aus. Michael Burkhardt, Fachberater, gab ihnen Tipps zur Bewerbung mit auf den Weg.

ALLES NEU MACHT DER MAI
Urlaub mal anders in Neusäß machten zahlreiche Mütter von Grundschulkindern in den Osterferien, und zwar im Keller der EWS: In vielen Arbeitsstunden strukturierten sie unter der Leitung von Frau Enßlin die Bücherei neu.
Los ging es allerdings schon einige Tage vor den Ferien, als Frau Ensslin mit Frau Merlin, Frau Zech, Frau Morassi, Frau Miller und Frau Langenwalter sämtliche Regale erst aus- und dann nach einer anderen Ordnung wieder einräumten. Dabei wurden auch einige Bücher ausrangiert und in einem Bücherflohmarkt günstig abgegeben. Mit dem Erlös wird weiterer Lesestoff angeschafft. Anschließend bekam jedes einzelne Buch eine Regalnummer zum leichteren Auffinden und eine Mediennummer, mit der es mittels eines Scan-Programms im PC erfasst werden kann. Diese Arbeiten erledigte Frau Ensslin zusammen mit Frau Fendt in der ersten Ferienwoche, sie bekamen nach den Ferien dabei weitere Unterstützung von Frau Merlin, Frau Miller und Frau Brandstetter.
Das neue System erleichtert dabei die Suche nach einem bestimmten Buchtitel, nach einem Autor oder einfach nach einem Stichwort. Hat man sein Wunschbuch gefunden, wird es – wie in einer „richtigen“ Bücherei – am Ausleihtresen eingescannt und mit der Benutzernummer des Schülers erfasst. Nach den drei Wochen Leihfrist wird es ebenso rasch wieder „ausgescannt“.
Insgesamt verfügt die Bücherei nun über einen Bestand von ca. 2850 Büchern für alle Altersstufen, darunter sind Klassiker der Kinderliteratur, neue Krimis für Jugendliche und auch eine große Anzahl an Sachbüchern, mit denen z.B. Referate vorbereitet werden können.
Der ehrenamtliche Einsatz der Mütter trägt wesentlich zu einem wichtigen Bildungsziel an unserer Schule, der Leseförderung, bei und wir bedanken uns herzlich für das große Engagement!

juni

FIT FÜR DEN BERUF
Was will ich werden? Welcher Beruf passt zu mir? Wie finde ich eine Praktikumsstelle, einen Ausbildungsplatz? Wie verhalte ich mich bei einem Vorstellungsgespräch? Diese Fragen stellt sich nahezu jeder Hauptschüler der oberen Klassen. An der Eichenwaldschule werden diese Überlegungen ernst genommen. Im Rahmen der „Vertieften Berufsorientierung“ erhielten Schüler an Praxistagen Einblicke in das reale Berufsleben. Dazu wurden verschiedene Handwerker in die Schule eingeladen. Zusammen mit einem Maler, einem Maurer, einem Zimmerer, einer Schneiderin und einem Koch erfuhren die Schüler grundlegende Anforderungen und Fertigkeiten, die in den jeweiligen Berufen notwendig sind. Zwei Schülergruppen konnten sich sogar vor Ort bei einer Kosmetikerin und einer Frisörin erste Eindrücke verschaffen. Sie erfuhren so nicht nur die theoretischen Grundlagen des jeweiligen Berufs, sondern konnten immer auch praktisch tätig werden. So bereiteten sie zum Beispiel ein Drei-Gänge-Menü passend zur Jahreszeit vor, schnitten und färbten sich gegenseitig die Haare, entwarfen und fertigten Handtaschen, planten und erstellten einen einfachen Dachstuhl,bauten Mauern oder verwöhnten sich mit Gesichtsbehandlungen im Kosmetikstudio. Felix Peters, einer der Teilnehmer am Frisörprojekt, äußerte sich zu seiner Arbeit so: „Mir hat sehr gut gefallen, dass wir alles selber ausprobieren durften. Ich kann mir gut vorstellen, den Frisörberuf zu erlernen.“
Parallel zu dieser „praktischen Berufsorientierung“ besuchten zwölf Schüler der 8.Klassen in diesem Schuljahr regelmäßig einmal pro Woche die Berufsschule Neusäß. Am Nachmittag wurden sie von Berufsschullehrern unterwiesen in den Schnupperarbeitsgemeinschaften „Handwerk“, „Ernährung, Gesundheit, Soziales“ und „Datenverarbeitung“. Die Schüler lernten so andere Methoden und Inhalte kennen und knüpften erste Kontakte für ihre spätere Ausbildung. Nicht nur für die Achtklässler gibt es solche Hilfen zur Berufsfindung: In den neunten Klassen findet in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren ein Bewerbertraining statt. Dabei können Schüler in Rollenspielen die Echtsituation nachempfinden, wenn es darum geht, sich dem potenziellen Chef zu präsentieren. Ausgerüstet mit einer „echten“ Bewerbungsmappe müssen sich die Kandidaten den teilweise überraschenden Fragen stellen. Im Nachgespräch erhalten sie eine Rückmeldung und Tipps zu ihrem Auftreten, zum Erscheinungsbild und den Bewerbungsunterlagen. Da die genannten Maßnahmen von Schülern, Eltern, Lehrkräften und Betrieben als sehr positiv beurteilt wurden, werden diese und andere Projekte auch im kommenden Schuljahr weitergeführt und ausgebaut.

DER ETWAS ANDERE STAMMTISCH
An einem Freitag Abend im Juni trafen sich Eltern der Klasse 1a auf Vorschlag der Klassenleiterin Sonja Christensen in der Schulküche der Eichenwaldschule zum gemeinsamen Pizzabacken.
Die beiden Elternsprecherinnen, Frau Neudecker-Olbrecht und Frau Kuschek, besorgten alle nötigen Zutaten. Der „Pizzateigexperte“, Herr Kuschek, hatte bereits am Vortag eine beachtliche Menge an Hefeteig produziert, sodass die verschiedenen „Arbeitsgruppen“ sofort zur Tat schreiten konnten. Manche Eltern bewegten sich hier auf bekanntem Terrain, da sie schon als Schüler in dieser Küche ihre ersten Kochschritte unternahmen. Nachdem verschiedene Salate angerichtet und die Pizzen ausgerollt und belegt waren, wurde gemeinsam mit Kir Royal im bereits geschmückten Essraum angestoßen. Schon beim Kochen begonnene Gespräche konnten nun noch vertieft werden.
Nachdem die leckeren Speisen gegessen und die Kochkojen gemeinsam wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt worden waren, hatten sowohl die Eltern als auch die Klassenleiterin das Gefühl, sich wesentlich näher gekommen zu sein, als wenn man sich „nur“ zu einem normalen Stammtisch in einer Gaststätte getroffen hätte.

KIRCHE ZUM BEGREIFEN
Kinder und Kirche - In der Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Frau Wildanger machten sich zahlreiche SchülerInnen, Kirchen zu entdecken. Neben der Theorie, z.B. "Was ist eigentlich ein Talar?", stand vor allem die praktische Erkundung auf dem Programm. Bei den Begehungen der benachbarten Emmauskirche in Neusäß, der Augsburger Ulrichskirche, Barfüßer Kirche und dem Dom erfuhren die Kinder viel Wissens- und Sehenswertes wie die Krypta im Dom, verschiedene Gemälde und die Geschichte der Kirchen. Nachdem dann alle wussten, wie eine Kirche aussieht, ging es um das eigene kreative Schaffen: Als "Glasbläser" und Bildhauer" wurde gefeilt, geraspelt und geklebt. Die Ergebnisse , "Glasfenster" und Reliefs, zum Teil mit religiösen Motiven, konnte man dann in der Aula der Schule bewundern.

juli

ABSCHIEDNEHMEN VON DER EWS
Abschiednehmen fällt schwer – besonders, wenn die Abschlussfeier so schön ist. Die Hauptschule Neusäß am Eichenwald entließ ihre neunten Klassen mit einem stimmungsvollen Fest in der Stadthalle, die von Frau Wunder mit Blumen dekoriert war. Die Schüler hatten besonderen Grund zu feiern, ihren Hauptschulabschluss. Dabei ist es sehr erfreulich, dass fast 70% aller Teilnehmer auch ein „QA“-Zeugnis in Empfang nehmen konnten. Geehrt wurden auf der Bühne auch die sechs Jahrgangsbesten, darunter Alexander, der Fachkraft für Lagerwirtschaft werden will und Daniela, die Arzthelferin wird. Der Elternbeirat belohnte ihre guten Leistungen mit Gutscheinen für Fahrstunden oder Ausflüge. Nach der Zeugnisverleihung ging es unterhaltsam weiter: Die zweiten Klassen statteten der Feier einen Überraschungsbesuch ab und erfreuten „ihre“ großen Paten durch zwei Lieder und die Eichi-Schulhymne. Singen und Zuhören macht hungrig und so stürzten sich anschließend alle aufs reichhaltige
und leckere Büffet. Gestärkt durften nun die Neuntklässler ihr Können unter Beweis stellen und zeigten, was sie in sechs Tagen Tanzkurs gelernt hatten.. Nach der ersten Tanzrunde konnten dann auch die Eltern und Lehrer mit aufs Parkett, was sie ausgiebig nutzten. Dem Anlass entsprechend waren die Mädchen und Jungen schick gestylt, lange Abendkleider und Anzug waren angesagt und unterstrichen das Motto „Hollywood“. Zum Thema gehörte auch eine „Oscar-Verleihung“ auf Eichenwäldlerisch. Statt der glatzköpfigen Statue bekam jeder Schüler einen goldenen „Eichi“ überreicht, für besondere Vorkommnisse oder sonstige individuelle Verdienste. Beispielsweise ging ein Eichi an die „rechte Hand des Hausmeisters“, Markus. Wie im Nu verflog der Abend, denn schon folgten die nächste Einlage: Zwei ehemalige Schülerinnen sangen so mitreißend , dass bei einigen die Augenwinkel feucht schimmerten. Zum Schluss stieg dann die Spannung: In der Tombola wurden wertvolle Preise vergeben. Schüler, Lehrer und Gäste waren sich einig, dass dieser gelungene Schulabschlussabend wohl noch lange in Erinnerung bleibt und machten sich gut gelaunt auf den Heimweg.

september

SCHULJAHRESBEGINN 2009

Kaum sind die Neuntklässler ins Berufsleben entlassen, kommt der Nachwuchs an die Eichenwaldschule. Die Klasslehrerinnen Frau Eberspächer und Frau Armbruster freuen sich über die frischgebackenen ABC-Schützen, die in der Sporthalle herzlich willkommen geheißen wurden.

oktober

PRAXISTAG IN DEN 7.KLASSEN

Neu eingeführt wurde der sogenannte Praxistag an der Eichenwaldschule. An einem Schultag pro Woche werden die Schüler im Fach Wirtschaft, AWT und in einem vierstündigen arbeitspraktischen Fach- Technik oder Soziales - unterrichtet, und das jeweils neun Wochen lang. Zum Abschluss eines Blocks gibt es für die Jugendlichen ein besonderes "Highlight": Ein Fachmann von außen kommt an die Schule und gibt den Schülern Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung. Vor allem aber wird mit der Gruppe unter wenig Zeitdruck praktisch gearbeitet: So kochten die "Sozialen" mit Deniz Pamer (Restaurant Gronde & Dennhardt) ein ganzes Menü und die "Techniker" bauten mit Schreinermeister Gerhard Knöpfle kleine Werkstücke aus Holz.
"Die Schüler zeigen sich an solchen außergewöhnlichen Praxistagen besonders motiviert", so Fachlehrerin und Koordinatorin Jasmin Hirnich, die zusammen mit ihren Kollegen Aloisia Fischer, Brigitte Stadler und Michael Burkhardt für die Gestaltung und Durchführung verantwortlich ist.

november

BESUCH IN DER BERUFSFACHSCHULE FÜR HAUSWIRTSCHAFT

Sehr gut angenommen wurde ein Besuch der Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Neusäß, wo jeweils ein Elfklässler einen Hauptschüler unter seine Fittiche nahm und ihn beim Lasagnekochen und Weihnachtsplätzchenbacken anleitete. Beim anschließenden gemeinsamen Essen wurde noch ausgiebig geplaudert und "gefachsimpelt".

BERUFSORIENTIERUNG IN DER 8.JAHRGANGSSTUFE

Hier konnten sich die Schüler in Praxiseinsätzen, die außerhalb der regulären Schulzeit stattfanden, in verschiedenen handwerklichen Berufen umsehen. Dabei standen z.B. das Maurer- (Josef Reiner), Maler- (Josef Scharf), und Friseur-Handwerk (Kerstin Bleß) zur Auswahl. Außerdem wurden die Schüler von Ralf Hirnich in die Grundlagen der Elektronik eingewiesen und Herr Eden von der Gaststätte Peterhof zauberte mit den 8.Klässlern ein wunderbares herbstliches Menü, zu dem auch Herr Kugelmann, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Neusäß, sowie Herr Huber, Finanzverwalter der Stadt Neusäß und unsere Schulleitung geladen waren.

Bürgerreporter:in:

Eichenwaldschule Neusäß aus Neusäß

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