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Bad Nenndorf / Kur-Aufenthalt Tag 11 - 15 Teil 3

Zeichnung-Dr-Doersch-Zauberblume
 
Zeichnung-Dr-Baltruweit-Zauberblume
/ Bad Nenndorf

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11. Tag Bad Nenndorf – Rodenberg

Heute ist Samstag das ich nicht lach –
Zum Frei-Feiern bin ich viel zu schwach.
Ich wollte, ich täte gerne die Sonne genießen.
Doch meine Rückenschmerzen sprießen –

In alle Richtungen und lassen mich –
Im Zimmer einsperren. Wie hält man das bloß aus
Mit all den Schmerzen verlasse Nachmittag das Haus.
Besuche einen Weihnachtsmarkt – so klein wie ein Zwerg.

Der Ort heißt Rodenberg
Zu Fuß könnte man sich bewähren,
Wenn die Fußsohlenschmerzen nicht wären.
So geht der Tag schnell herum.
Abendessen – Kartenspielen – sei es darum.


(Der Arzt meinte ich soll trotzdem mehr spazierengehen)




12. Tag Bad Nenndorf Adventfeier

Morgens werde ich viel zu früh wach.
Sonntag ist, das wird ein langer Tag.
Vormittag lese ich einen Schmalz-Roman.
Dann ziehe ich mich feierlich an.

Das erste Adventsfest feiere ich auf der Kur.
Schon zum dritten Male, dabei wollte ich nur
Mich erholen von all den Qualen
Was wird ich wohl müssen - draufzahlen.

Frau Stock hat festlich dekoriert den Speisesaal.
Kuchen gabs, drei Sorten zur Aus-Wahl.
Die Kinder sangen Weihnachtslieder.
Alle Jahre kommt das Christkind wieder.

Ich durfte ein Gedicht vorlesen.
Es machte Spaß dabei - zu sein - gewesen.
Abends ward man dem Spielen angetan.
Karten spielen – Rummy – ward auf dem Plan.




13.Tag Bad Nenndorf - Kurkoller

Um sieben Uhr hieß es ab ins Moor.
So ein Befehl kommt öfters vor.
Obwohl das Wasser mich stützte.
Das schmerzhafte Liegen nichts mehr nützte.

So ruh ich mich im sitzen aus.
Nach zwei Stunden darf ich in die Sonne hinaus.
Für das bevorstehende Weihnachtsfest ich ausflippe,
Besorge ich Pullover und eine Holz-Krippen.

In der Einladung stand ganz klar.
Ein Radio ist für jedermann da.
Doch was nützt mir der Sender mit steter Power.
Dabei bekomme ich nur Kurkoller und Magen-Flower.

Ein Radio mit Strom, das ich nun ansteck.
Das spielt nun meine Sehnsucht weg.
Die Sehnsucht nach zu Hause, ich bin benommen.
Die Sehnsucht keinen Besuch zu bekommen.

Dazu kommt noch ein Rüffel, ich fühl mich wie im April.
Weil ich einer Vorlesung zuhören will.
Ein Vortrag ist, so sagt immer die BFA,
Pflicht und zum Informieren da.

Richtig Essen, richtig gehen.
Wie sollte richtig der Stress vergehen.
Dazu kommt Alkohol und zuviel Pillen.
Das ist bestimmt nicht mein Wille.

Die Krankheit Frybom ist eine besondere Form.
Von Rheuma und schmerzt in den Muskeln enorm.
Der Doktor sagt aus seiner Sicht.
Die Krankheit haben sie nicht.

Zeichnungen von Dr Dörsch, Frau Baltruweit und Dr. Schor
Gedciht Krankheiten

14.Tag Bad Nenndorf - Reistag

Die Kopfschmerzen werden nicht besser.
Sie stechen wie scharfe Messer.
Die Fußsohlen ärgern mich auf’s Neue.
Auf schmerzfreie Zonen ich mich freue.

Moorpackunge, Gymnastik – Fitness drechseln
Den Parkplatz muss ich wechseln.
Weil eine 100% schwerbeschädigte Frau darauf besteht.
Fragt sich nur ob sie sicher im Verkehr geht.

Hinter sie will ich meinen kleine Polo
Nicht stellen, ich bleib lieber Parkplatz-Solo.
Beim Frühstück hieß es Stop und nicht geklagt.
Entwässerungkur oder Reistag ist angesagt.

Morgens hat man tiefgekühlte Früchte gewählt.
Die und Reis habe ich lieber warm bestellt.
Zum Abend das gleiche und dazu Reis ganz weich.
Viel Wasser trinken und Obst zum Ausgleich.

Nur Mittag da war ich gar nicht einverstanden.
Fett war die Hauptzutat, das mußte ich beanstanden.
Reis mit gedünsteten Zucchini wäre gut gewesen.
Da wählte ich lieber grünen Salat und das reichlich bemessen.



15.Tag Bad Nenndorf Nikolaus

Das Morgenrot war überwältigend am Himmel.
Als wenn Engel rote breite Tülltücher schwingen.
Macht man die Zimmertür auf, welch reizende Kür.
Hängt ein kleiner Nikolaus an der Tür.

Im Radio sagt der Sprecher etwas.
Schlichte Worte „Da war doch noch was?!“
Stimmt Nikolaus und Geburtstag war dran.
So rief ich gleich Uli und Liselotte an.

Beim Gymnastik kommt uns die Therapeutin sehr entgegen.
Alle sind gleich, oh nein, von wegen.
Jeder hat ein anderes Leiden.
Anstrengungen wollen wir vermeiden.

Und Abends singt der Chantychor.
Uns Seemannslieder vor.
Walter von Gesangsverein.
Schlüpft ins Nikolauskostüm hinein.

Sagt ein Gedicht auf, oh das war lang.
Wir lachten darüber, wurden nicht bang.
Freuten uns auf die Nikolausgaben.
Diätplan gestrichen, wir dürfen uns laben.

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