Steinhummel (Bombus lapidarius)

Eine Steinhummel beim Trinken auf einem Tulpenblatt
  • Eine Steinhummel beim Trinken auf einem Tulpenblatt
  • hochgeladen von B Göpfert

In Waldperlach sieht man regelmäßig fünf Arten von Hummeln. Die Dunkle Erdhummel und die Ackerhummel habe ich hier bereits beschrieben, heute ist die Steinhummel an der Reihe.

Sie ist auffällig schwarz, oft mit einem wenig auffälligen rotbraunen Ende ab dem vierten Tergit. Man kann sie leicht mit der extrem seltenen Samthummel (Bombus confusus) verwechseln, deren Körperbau jedoch deutlich schlanker ist. Die Weibchen der überwinternden Samthummel treten etwa ab Mai auf, junge Männchen und Weibchen ab August. Leider ist die Samthummel sehr stark vom Aussterben bedroht und daher kaum mehr zu beobachten.

Heute, am 3. Mai 2010, landete ein Weibchen der Steinhummel auf einem umgeknickten Tulpenblatt, um von einem Wassertropfen zu trinken. Bei der Gelegenheit konnte ich sie von senkrecht oben fotografieren. Da sie gerade trinkt, ist auf dem Foto weder ihr Rüssel noch die rötliche Behaarung am Ende zu erkennen.

Die Männchen der Sandhummel tragen am Brustsegment ein gelbes Band, wodurch sich die Geschlechter optisch leicht unterscheiden lassen. Die Steinhummeln sind staatenbildend, leben mit etwa 100 bis 200 Arbeiterinnen in Steinhaufen oder Mauerspalten und ernähren sich hauptsächlich von Nektar vom Klee.

Bürgerreporter:in:

B Göpfert aus München

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