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Schwimmen: VfL-Schwimmer in Medaillen- und Mannschaftswertung top

  14 Vereine gingen bei der 17. Auflage des Montbatton Schwimmfestes des TSV Battenberg an den Start. Mit 21 Aktiven trat der VfL 1860 Marburg in großer Besetzung an und sicherte sich am Ende Rang 1 in der Mannschafts- und Medaillenwertung. Im Vorfeld der anstehenden Hess. Jahrgangsmeisterschaften bot sich mehr oder weniger die letzte Chance für noch fehlende Pflichtzeiten. Diana Padva vom VfL 1860 Marburg nutzte die Chance über 100 und 400m Freistil (1:08,01 / 5:04,07) sowie 100m Schmetterling (1:20,45). Mit Elisa Rieger, Lukas Lossin und Paul Krück knackten drei Schwimmer des TSV Kirchhain die harten Normen und buchten das „Hessenticket“ für die Meisterschaften in Kassel.

Unter den vielen Wettkämpfen hebt sich das Montbatton Schwimmfest mit Finals über 50 und 100m Freistil heraus. Für die Finals am Ende der Veranstaltung qualifizieren sich die jeweils 5 Besten aus den vier Lagen.
Für das 50m Finale Jg. 2001 und jünger hatten sich qualifizierten sich vom VfL 1860 Marburg Hannah Klein, Marlene Witt, Alexander Kunath, Christopher Lucibello und Janis Sonthoff. Mussten sich Hannah und Marlene der Dillenburgerin Kessler klar geschlagen geben, so sorgten Alexander und Christopher für einen Marburger Doppelsieg, Janis kam auf Rang 5. In den „großen“ 100m Finals standen Diana Padva, Leah Buchholz, Isabel Sonthoff, Dominik Plamper, Martin Witt und Luik Fischer ebenfalls VfLer. Bei den Damen schlug Diana Padva als erstes an, Bronze ging an Leah Buchholz. Isabel Sonthoff belegte den 5. Rang. Der Sieg bei den Herren ging an Lokalmatador Martin Truß, gefolgt von Dominik Plamper. Auf den Plätzen Luik Fischer und Martin Witt.

In der Wertung Jahrgang 2004 lieferte Emma Fischer einen tollen Wettkampf ab. Über 50 und 100m Freistil raste sie in 0:040,68 bzw. 1:34,90 Min. ebenso in Bestzeit zu Gold wie über 50m Rücken (0:40,68).

Ebenfalls dreimal auf dem Treppchen ganz oben Christopher Lucibello (Jg. 2002). Verpasste der VfL-Youngster über 50m Freistil mit 0:36,95 Min. noch den eigenen Rekord so lief es Rücken und Schmetterling besser. Über 50m Rücken blieb er mit 0:42,06 Min. über 2 Sekunden unter der alten Marke. Im Schmetterlingssprint waren mit der Siegeszeit von 0:46,38 Min. sogar satte 6 Sekunden. Im gleichen Rennen ging Silber 0:50,39 Min. an Janis Sonthoff.

Viermal zu Gold schwamm Alexander Kunath, der im Jahrgang 2001 die VfL-Farben bestens vertrat. Reichten über 50 und 200m Rücken durchwachsene Zeiten zu Gold, so musste er über 100m Lagen (1:34,79) und 50m Freistil (0:34,70) Bestzeit schwimmen. Fünfmal Silber gab es für Hannah Klein, die über 50m Freistil mit 0:36,08 Min. ihr punktbestes Ergebnis erzielen konnte. Nicht ganz an ihre Bestzeiten heran kommen konnte Marlene Witt, die vier Bronzemedaillen dürften sie jedoch getröstet haben.

Fünfmal Gold, viermal persönlicher Rekord die Bilanz bei Diana Padva. Die junge VfLerin zeigte sich insgesamt verbessert und setzte den Höhenflug fort. Die größten Sprünge legte sie über 100 und 400m Freistil hin. Knackte sie über 100m mit 1:08,01 Min. erstmals die 1:10 Min.-Grenze, so geht es über 400m immer dichter an die 5:00 Min. heran. Mit sehr guten 5:04,07 Min. unterbot sie ihre alte Rekordmarke um 6 Sekunden. Fünfmal auf dem Treppchen stand Jennifer Engelbach. Über 100m Freistil setzte sie als Dritte mit 1:15,25 Min. ebenso einen persönlichen Rekord wie als Zweite im 200m Lagenschwimmen. Einen kompletten Medaillensatz gab es für Malin Laubner. Dem Sieg über 50m Schmetterling folgten Silber über 100m Rücken und 100m Lagen. Die Endzeiten von 1:21,04 bzw. 1:22,89 Min. bedeuten neue persönliche Rekorde. Bronze gab es über 50m Freistil, 100m Brust und Schmetterling. Das erfolgreiche Abschneiden in dieser Wertung komplettierte Isabel Sonthoff mit Silber über 50m Schmetterling.

Dreimal Top Sophie Kunath in der Wertung Jahrgang 1999. Mit Bestzeit über 100m Rücken (1:27,38) stieg sie in den Wettkampf ein. Über 200m Rücken und 200m Freistil kam sie ebenfalls als Erste ins Ziel. Das Beste hob sie sich allerdings bis zum Schluss auf. Im 100m Brustschwimmen knackte sie mit 1:29,51 Min. erstmals die 1:30 Min. Bei den Jungen konnte sich Martin Witt als Zweiter über 200m Brust über einen Platz auf dem Podest freuen.

Reichlich Edelmetall gab es im Jahrgang 1998. Fünfmal Gold und 4x neue Rekorde die Ausbeute bei Leah Buchholz, die damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen konnte. Ebenfalls in die Siegerliste eintragen konnten sich Tamara Völker, Luik Fischer und Matthias Jost. Mit 5 neuen und deutlichen Rekorden unterstrich Matthias seine gute Form. Obwohl er vier neue Bestzeiten zu vermelden hatte, reichte es für Marco Klinge nicht zum Sprung auf das Siegerpodest.

Obwohl viermal auf Rang 1 lag bei Dominik Plamper der Focus voll auf den 100m Freistil. Mit der neuen Bestzeit von 1:00,54 Min. ist der Minutengrenze wieder ein Stückchen näher gekommen.

Sarah Ritter, Johanna Groß und Lara Lindner punkteten bei den älteren Jahrgängen und komplettierten das gut Abschneiden.

Neben 21 neuen persönlichen Rekorden standen am Ende 10x Gold für das Team des TSV Kirchhain. Allein vier Medaillen gehen auf das Konto von Pauline Hänsel, die insbesondere über die 50, 100 und 200m Brust mit neuen persönlichen Rekorden zu gefallen wusste. Jeweils zweimal in die Siegerliste eintragen konnten sich Lukas Lossin, Noah Overmeyer und Elias Rieger.
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