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Neun MSVler sind für die Hessischen qualifiziert

MSVler Team: vorne v.l. Jan Prennig, Sabrina Försterling, Zoé Dörr; hinten v.l. Emilia Yanets, Nathalie Richter, Anna Frank, Robin Wolf, Nils Becker, Wladimir Petri, Lara Hohn, Lina Wagner
 
Nils Becker in seinem Element
Frankenberg. In der 47. Auflage veranstaltete der Frankenberger SV am letzten Wochenende in fast familiärer Atmosphäre das traditionelle Maischwimmen im Ederberglandbad in Frankenberg. Neben zwölf hessischen Vereinen, meldeten Vereine aus dem Rheinland, Bayern und Thüringen insgesamt 1464 Einzel- und Staffelstarts mit 244 Aktiven. Für sieben der 17 Schwimmer des Marburger SV ging es um den letzten Leistungstest vor den am 20.-21. Mai in Wetzlar stattfindenden Hessischen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften (1998-2003 weiblich/1998-2002 männlich). Parallel sind Jan Prennig (Jg. 1993) und Sabrina Försterling (Jg. 1997) bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt vertreten. Zwanzig persönliche Bestleistungen und 29 Medaillenränge (jeweils zehn Gold und Silber und neun Bronze) unterstreichen die Formstärke der MSVler aus den Leistungsgruppen von Nathalie Richter.

Jacob Horn (Jg. 2002) machte an diesem Wochenende alles richtig. Fünfmal verbesserte er seine bisherigen Leistungen und blieb über 100 m Brust in 1:22,19 Minuten, sowie über die halbe Distanz in 0:38,31 Minuten unter den geforderten hessischen Normen. Über 100 m Brust wurde er Dritter und im Freistilsprint (0:29,13) Zweiter. Lina Wagner (Jg. 2002) holte zweimal Gold. Sie überzeugte sowohl im Brustsprint als auch über 200 m Freistil, wo sie in Bestzeit mit 2:32,94 Minuten sechs Sekunden vor dem Rest des Teilnehmerfeldes ins Ziel schwamm. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3/Hundertstel rette Vereinskameradin Hannah Albrecht (Jg. 2002) über 50 m Freistil in 0:32,72 Minuten die Silbermedaille vor Janina König (SC Undina Bruchköbel), die den Spieß über 50 m Schmetterling umdrehte. Hier wurde Hannah mit neuer Bestmarke in 0:40,62 Minuten Dritte.

In der Jahrgangswertung 2000/2001 stellten sich Nils Becker, Wladimir Petri, Anna Frank (alle Jg. 2000) und Robin Wolf (Jg. 2001) der Konkurrenz. Im Brustsprint unterbot Nils Becker in 0:34,62 Minuten deutlich die Qualifikationszeit für die Hessischen und wurde Dritter, ebenso wie Wladmir Petri über 200 m Schmetterling in 2:48,47 Minuten. Damit wird Wladimir in Wetzlar auf allen Schmetterlingsstrecken im hessischen Vergleich antreten. Nicht nur im Freistilsprint wusste Anna Frank zu überzeugen, auch auf der langen Distanz über 200 Meter war die perfekte Renneinteilung mit einem deutlichen Vorsprung von siebzehn Sekunden in 2:25,56 Minuten Garant für den Sieg. Über 50 m Rücken wurde Anna Zweite. Knapp lief es hingegen bei Robin Wolf, der im Brustsprint in 0:37,27 Minuten alles gab und die Norm knapp verpasste.

Krankheitsbedingte Trainingsdefizite werfen Sabrina Försterling (Jg. 1997) wiederum in ihrer Vorbereitung für die Hessischen und Deutschen Hochschulmeisterschaften zurück. In der Wertung 1999/älter machte sie dennoch eine gute Figur und wurde über 50/100 m Rücken und 50 m Schmetterling jeweils Erste, über 50/200 m Freistil jeweils Zweite. Hingegen profitierte Jan Prennig von den kontinuierlichen Trainingseinheiten. Bei seinen sieben Starts verbesserte er seine bisherigen Leistungen über 50 m (29:81/2.) und 200 m Schmetterling (2:40,66/2.), 200 m Brust (2:55,94/4.), 200 m (2:16,84/6.) und 400 m Freistil (4:50,75/7.) sowie über 200 m Lagen (2:31,64/3.) teilweise gleich um mehrere Sekunden und bot der jungen Konkurrenz (1999/älter) mit zweimal Rang Zwei und zweimal Rang Drei Paroli. In derselben Wertung traten auch Zoé Dörr, Lara Hohn, Niklas Werner ( alle Jg. 1999) und Mateo Pinto Quintero (Jg. 1997) an. Im Freistil- und Schmetterlingssprint reichte es für Mateo und Niklas nicht für die vorderen Plätze. Zoé Dörr hingegen holte über 50 m Freistil, 50 m Schmetterling und 100 m Rücken jeweils eine Silbermedaille und über 200 m Freistil reichte es für Bronze, ebenso wie bei Lara Hohn über 100 m Brust.

Hannah Speckmann (Jg. 2009), die jüngste im Marburger Team aus der Nachwuchsgruppe von Lucas Schremb, strahlte bei ihrem zweiten Wettkampf überhaupt bis über beide Ohren. Vollkommen zu Recht, denn sie schwamm über 50 m Brust ein tolles Rennen und wurde hierfür mit eine Goldmedaille belohnt. Eine Silbermedaille holte Hannah über 50 m Rücken. Dem stand ihre große Schwester Carolin Speckmann (Jg. 2003) in Nichts nach. Auf den gleichen Strecken steckte sie neue Bestmarken. Ebenfalls erst zum zweiten Mal bei einem Wettkampf dabei war Emilia Yanets (Jg. 2004). Sie wurde im Schmetterlingssprint Zweite und über 50 m Rücken Dritte.

von Ines Peters-Försterling
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV 1928)


Fotos: Ines Peters-Försterling
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