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33. Otto-Springer-Gedächtnisschwimmen: Gelungener Saisonabschluss für MSVler

Überzeugte auf ganzer Linie: Janne Sue Elsaßer
 
Theresa Dinges schwamm ihren 1. Wettkampf!
 
Mara Mensing und Hannah Albrecht haben allen Grund zum Strahlen! :-)
 
Hannah Speckmann
Marburg. In der 33. Auflage veranstaltete der Marburger SV mit dem Otto-Springer-Gedächtnisschwimmen seinen Traditionswettkampf im Sport- und Freizeitbad AquaMar, der vorrangig im Zeichen des jüngeren Nachwuchses stand. Dreizehn Vereine gaben mit 173 Aktiven knapp 800 Einzel- und Staffelmeldungen ab.

Mit 56 Teilnehmern stellte der Gastgeber das größte Teilnehmerfeld des Wettkampfes, das überwiegend aus den Trainingsgruppen von Vicki Estor (Heskem), Lucas Schremb, Julia Peter und Rainer Pohl bestand. Hochmotiviert und mit viel Elan im Gepäck, präsentierte sich der MSVler Nachwuchs mit 158 Medaillenrängen – davon 70 Gold-, 55 Silber-, 33 Bronzemedaillen – sowie 130 Bestleistungen überdurchschnittlich leistungsstark. Ihren ersten Wettkampf meisterten Theresa Dinges, Klara Breuer (beide Jg. 2008), Tamara Boie (Jg. 2007), Fabian Cramer, Anne Wagner (beide Jg. 2005), Elena Freitag (Jg. 2004) und Marius Cramer (Jg. 2003) mit Bravour. Theresa Dinges freute sich gar über vier Medaillen, die sie über 25 m Freistil und Rücken (Silber) und über 50 m Freistil und Brust (Bronze) mit nach Hause nahm. Anne Wagner bewies über 200 m Freistil Stehvermögen und landete auf Anhieb auf Rang Zwei. Über 100 m Lagen und 50 m Schmetterling wurde sie Dritte, ebenso wie Marius Cramer im Brustsprint. Elena Freitag gewann über 50 m Brust eine Silbermedaille.

Obwohl sie die Jüngste im Marburger Team war, ließ die 8-jährige Hannah Speckmann in ihren sechs Wettkämpfen keinen Zweifel daran, dass mit ihr zu rechnen ist. Sie schwamm im Rücken- und Brustsprint, sowie über die halbe Distanz auf den ersten Platz. Zweite wurde Hannah über 25 m Rücken und 25 m Freistil - über 50 m Freistil holte sie Bronze. Janne Sue Elsaßer kam, schwamm und siegte! Im Jahrgang 2008 war sie über 25/50 m Freistil, 25/50/100 m Brust und 25 m Rücken sechsmal das Maß aller Dinge und beendete ihre Rennen mit einem teils beachtlichen Vorsprung vor der Konkurrenz. Lilli-Marie Brehm (Jg. 2006) testete bereits die 100-Meter-Bruststrecke, diesmal legte sie über 200 m Brust noch eins drauf. Auf beiden Strecken machte Lilli-Marie eine gute Figur und wurde Zweite, im Freistilsprint Dritte. Ebenso wie Vereinskameradin Charlize Papst, die über 50 m Rücken mit einer neuen Bestmarke glänzte. Im Jahrgang 2005 stellten sich Raphael Oberwinkler, Daniil Timofeev, Carlota Möller und Jannika Lapp der Konkurrenz. Raphael Oberwinkler verbesserte seine bisherigen Leistungen über 50 und 100 m Brust, so dass es jeweils für Rang Drei reichte. War es im Rückensprint die Konzentration, so musste Daniil Timofeev über 400 m Freistil Stehvermögen beweisen. Zwei persönliche Rekorde veredelte er mit Silber, zu der über 100 m Freistil noch Bronze hinzu kam. Carolta Möller wurde über 50 m Brust Dritte. Jannika Lapp schaffte es zwar nicht in die Medaillenränge, überzeugte allerdings mit Leistungssteigerungen über 100/200 m Brust sowie über 50 m Freistil, ebenso wie Wiedereinsteigerin Carolin Speckmann (Jg. 2003). Obwohl Carolin mit ihren Leistungen unzufrieden war, lieferte sie über 100/200 m Brust gute Rennen ab. Susanne Mengel und Sarah Pfeffer (Heskem) zeigten sich mit ihren Schützlingen mehr als zufrieden. Mia Wohak, Rosalie Grün (beide Jg. 2006) und Janette Lettmann (Jg. 2005) verbesserten sich allesamt. Mia setzte über 50 m Rücken noch eins drauf und wurde Erste.

Allein 35 persönliche Rekorde gingen auf das Konto der von Rainer Pohl trainierten 3. Nachwuchsmannschaft. Niklas Grün, Mika Scheffler, Zinnia Mayer (alle Jg. 2006), Samuel Boland, Franka Fellenberg (alle Jg. 2005), Paul Martin, Joshua Mengel, Sebastian Kuske (alle Jg. 2004) und Mika Schütz (Jg. 2003) riefen ihr bisher erlerntes Knowhow auf den Punkt ab. Hierbei schwamm Allrounder Niklas Grün über 50 m Rücken, 50 m Freistil, 50 m Schmetterling und 100 m Lagen wie entfesselt und gewann viermal eine Goldmedaille. Mika Scheffler holte über 50 und 200 m Brust Bronze. Beherzt ging Zinnia Mayer ihre Rennen über 50/100 m Brust und 50 m Freistil an. Eine Silber- und zwei Bronzemedaille schlagen bei ihr zu Buche. Trotz guter Performance musste sich Samuel Boland an diesem Wochenende über 50 m Rücken, 100 m Lagen und 50 m Brust dreimal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Mit sieben Sekunden Vorsprung legte Franka Fellenberg über 50 m Rücken einen souveränen Sieg hin, den auch Mika Schütz im Freistilsprint für sich in Anspruch nahm. Paul Martin landete über 100 m Rücken auf Rang Drei. Joshua Mengel profitierte sichtlich von dem Wechsel in die 3. Mannschaft. Waren es über 50/100 m Brust und 50/100 m Freistil „nur“ einige Sekunden, steigerte er sich über 200 m Brust um satte sechzehn. Am Ende lohnte sich die Mühe mit dem Gewinn von drei Bronzemedaillen sowie einer Silbernen. Sebastian Kuske ist das ein oder andere Mal für eine Überraschung gut. Fünfmal ging er an den Start, steckte fünf neue Bestmarken und überzeugte mit fünf Platzierungen in den Medaillenrängen. Dabei gelang ihm der Clou über 50 m Schmetterling, wo er auf Anhieb auf dem ersten Platz landete.

Für die Schwimmer aus den Leistungsgruppen von Trainerin Nathalie Richter sind die Hessischen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften 2017 (ältere Jahrgänge) bereits Vergangenheit. Am Ende der Wettkampfsaison konnte somit nichts mehr anbrennen. Dennoch war der Kampfgeist und die Motivation bei allen ungebrochen. Emilia Metz (Jg. 2006) holte über 100 m Lagen und 50 m Rücken Gold, über 50 m (0:39,53)/100 m Freistil (1:34,47) und 100 m Rücken (1:44,54) steckte sie neue Bestmarken, die mit Silber veredelt wurden. Drei Sekunden steigerte sich Emilia Yanets (Jg. 2004) über 200 m Freistil, was ihr Gold einbrachte. Auf der halben Distanz reichte es für Silber, ebenso wie im Freistilsprint. Zwei weitere erste Plätze sicherte sie sich über 50 m Rücken und 100 m Lagen. Im Jahrgang 2003 traten Alva Starostzik, Mara Mensing, Anne Arndt und Amelie Wilhelm an. Auf den Rückenstrecken über 50 und 100 Meter, sowie über 100 m Freistil spielte Alva Starostzik ihre Stärken aus und holte dreimal Gold - im Freistilsprint reihte sie sich auf Platz Drei ein. Mara Mensing schwamm im Brust- und Schmetterlingssprint vor Vereinskameradin Anne Arndt den Sieg nach Hause, die Zweite bzw. Dritte wurde. Weiteres Gold gab es für Mara in Bestzeit über 100 m Lagen (1:21,43), sowie viermal Silber auf den Freistilstrecken. Amelie Wilhelm hatte ihr bestes Ergebnis über 200 m Brust. Für Lina Wagner (Jg. 2002) geht es weiter steil nach oben. Sechsmal stand sie ganz oben auf dem Siegertreppchen und „patzte“ nur im Schmetterlingssprint mit Silber. Obwohl sich Hanna Albrecht und Lea Marie Hame hinter ihrer Vereinskameradin Lina einordnen mussten, durften sie mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. Beide erzielten durchweg persönliche Rekorde. Auf den Bruststrecken präsentierte sich Raik Zeppel (Jg. 2002) formstark und gewann einen kompletten Medaillensatz, den er noch mit einer Bronzemedaille über 100 m Freistil in 01:07,99 Minuten toppte. Über gleich fünf Goldmedaillen freute sich Lena Kaiser (Jg. 2001), die nicht nur auf den Bruststrecken überzeugte, sondern auch über 50 m und 100 m Freistil. Dreimal Gold und dreimal Silber sind die Bilanz von Robin Wolf (Jg. 2001), der sich in allen Lagen gut verkaufte.

Nils Becker, Wladimir Petri, Anna Frank und Isabel Sonthoff wurden im Jahrgang 2000 gewertet. Im Freistilsprint trennte Nils Becker am Ende lediglich ein Wimpernschlag und die 27er-Schallmauer wäre durchbrochen worden. Allerdings stoppten die Uhren genau auf dem Punkt bei 0:27,00 Minuten – damit wurde Nils Dritter. Über die doppelte Distanz lieferte er sich mit Andreas Diehlmann vom TSV Stadtallendorf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Schwimmer schlugen in 0:59,04 Minuten zeitgleich im Ziel an, allerdings sah das Zielgericht Nils Becker vor Andreas Diehlmann. Dahinter kam Wladimir Petri als Dritter zum Anschlag. Über 100 m Lagen und 50 m Schmetterling sicherte er sich Rang Zwei. Anna Frank bestätigte auf den Freistilstrecken ihre gute Form und verpasste ihre Bestleistungen nur knapp. Isabel Sonthoff überzeugte nicht nur über 50 m und 100 m Schmetterling als Erste, sondern machte auch über 100 m Brust und 100 m Freistil eine gute Figur, die mit Silber bzw. Bronze belohnt wurde. Niklas Werner (Jg. 1999) holte fünfmal Gold und steckte über 50 m Schmetterling eine neue Bestmarke in 00:32,93 Minuten. Einen starken Tag hatten ebenso Lara Hohn und Zoé Dörr (beide Jg. 1999). Während Lara über 50 m und 200 m Brust Erste und über 50 m Freistil und 100 m Brust Zweite wurde, sicherte sich Zoé einen kompletten Medaillensatz.

In der Wertung 1998/älter ging es für Sarah Oßwald, Xenia Herrmann (beide Jg. 1998), Mateo Pinto Quintero (Jg. 1997), Lucas Schremb und Jan Prennig (beide Jg. 1993) zur Sache. Dass Sarah Oßwald nach ihrem Auslandsaufenthalt erst eine kurze Trainingseinheit absolvierte, merkte man ihr über 50/100 m Brust sowie 50/100 m Freistil kaum an. Dynamisch brachte sie ihre Wettkämpfe als Erste ins Ziel und deplatzierte damit Vereinskameradin Xenia Herrmann auf den Bruststrecken auf Rang Zwei. Diese trumpfte über 100 m Lagen und 50 m Schmetterling auf und freute sich über Gold. Einmal Gold und zwei Silbermedaillen nahm auch Mateo Pinto Quintero über 200 m Freistil, 100 m Schmetterling und 50 m Freistil mit nach Hause. Lucas Schremb holte über 50 m Schmetterling Silber und im Freistilsprint sowie über 100 m Lagen jeweils Bronze. Eine gelungene Ausgangsposition schaffte sich Jan Prennig, der das Otto-Springer-Gedächtnisschwimmen als letzte Trainingseinheit für die am darauffolgenden Tag stattfindenden Hessischen Meisterschaften der Masters in Gelnhausen ansah. Über 200 m Freistil und über 100 m Schmetterling schwamm er jeweils eine persönliche Bestzeit, für die er eine Silber- und eine Goldmedaille bekam, ebenso wie über 100 m Lagen.

Im Staffel-Wettbewerb 4x50 m-Freistil mixed (offen Wertung) stellte der Gastgeber in diesem Jahr zwei Mannschaften. Wie schon im letzten Jahr siegte die Mannschaft des VfL 1860 Marburg mit einem Vorsprung von sechs Sekunden in 01:49,78 Minuten überlegen vor der 1. Mannschaft der MSVler (Nils Becker, Lina Wagner, Mateo Pinto Quintero, Anna Frank), die in 01:55,16 Minuten im Ziel anschlug. Die 2. Mannschaft des MSV wurde in der Besetzung Lucas Schremb, Sarah Oßwald, Wladimir Petri und Alva Starostzik in 02:01,20 Minuten Dritter.

von Ines Peters-Försterling
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV)


Fotos: Ines Peters-Försterling
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