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Wehrmauer in Stausebach - ein buntes, steinernes Zeugnis

Mauer mit Schießscharten
Marburg: Marburger Land | Die mächtige Wehrmauer, die mit einer Länge von ca. 150 Metern die Wallfahrtskirche in Stausebach umschließt, zeugt von der Geschichte eines kleinen Dorfes und deren kriegerischen Auseinandersetzungen, besonders während des Dreißigjährigen Krieges. Das Mauerwerk, meist aus nicht regelmäßig behauenen Sandsteinen erstellt, ist durch einige Schießscharten unterbrochen. Gekrönt wird die Mauer durch dreieckig bearbeitete Schlusssteine, an manchen Stellen auch mit flachen Sandsteinplatten.

Wahrlich ein steinernes Denkmal!

Bei einem Rundgang um die Kirche werden schöne Motive und Eindrücke preisgegeben. Der strahlend blaue Himmel tut sein Übriges dazu, dass in einem Zusammenspiel von Licht und Schatten für den Fofografen wunderschöne Impressionen zu Hinguckern werden. Blaue Sommerblumen finden in den kleinsten Mauerritzen genügend Platz, um sich auszubreiten. Die ansonsten grauen Wände der historischen Wehrmauer bekommen so ein buntes, farbiges Bild. Selbst die majestätisch in den blauen Himmel ragende Königskerze hat auf der Spitze der Mauer eine Stelle zur Verbreitung gefunden. Im Mittelalter wurde ihr Stängel in Pech und Harz getaucht, um sie als lang brennende Fackeln zu nutzen.

Fazit:
Entdecken Sie als Besucher des alten Friedhofs nicht nur die schönen außergewöhnlichen Sommerbilder, sondern auch die herrliche Fensterrosette, die aus Sandstein gefertigte Marienfigur mit Mondsichel und das neugestaltete Kriegerdenkmal.
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Weiterveröffentlichungen:

Oberhessische Presse | Erschienen am 04.08.2012
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