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Ulrichstein und sein "Vogelsberggarten"

Blick vom Schloßberg auf Ulrichstein. Foto: W.Döhler
Hessens höchstgelegene Stadt bietet herrliche Aussichten und viel Geschichte.
Am Nordwestrand des Hohen Vogelsberges liegt neben dem 614m hohen Basaltkegel des Schlossberges die 760 jährige Stadt Ulrichstein. Die Ruinenreste auf dem Schlossberg bezeugen ein einstiges stattliches Schloss. Es wurde im 12.Jahrh. durch die Herren von Büdingen auf markanter Erhebung erbaut und erfuhr im 14.Jahrh. nach der Übernahme der "Riedesel zu Eisenbach" einen Ausbau mit starker Befestigung. Durch einen Brand stark geschädigt, war die Burg nach 1813 funktionslos und wurde nach 1826 abgebrochen. Seit den 1990er Jahren wird die Anlage durch einen Förderverein restauriert und instandgehalten. Vom Aussichtsturm bieten sich überwältigende Aussichten in den Mittel-/u. Oberhessischen Raum.
Unmittelbar am Schlossberg gelangt man in den "Vogelsberggarten" und fühlt sich in einen Mini-Botanik Garten versetzt. Hinweistafeln geben anschaulich Auskünfte über die Kulturgeschichte des Vogelsberges und seiner Pflanzenwelt. Am Rundweg säumen herrliche Ruheplätze mit gigantischen Aussichten die gepflegten Blumengärten mit einer beeindruckenden Blüten- und Farbenvielfalt. Verschiedene Schmetterlingsarten sowie Insekten kann man hier bei ihrem Treiben und bei der Futtersuche beobachten.
Seit 1994 befindet sich in Ulrichstein auf der hohen "Platte" der erste kommunale Windpark Deutschlands. Inzwischen stehen hier drei kommunale Windparks und mehrere Bürger-Windkraftanlagen. Hierzu gehören auch ein Windenergielehrpfad mit erläuternden Hinweistafeln.
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2 Kommentare
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Volker Beilborn aus Marburg | 22.07.2013 | 09:04  
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Stephanie Brühmann aus Korbach | 22.07.2013 | 10:54  
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