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KREUZFAHRT, 1. TEIL: VON KIEL NACH KOPENHAGEN

Eeeeendlich weg von Allem!
 
Kleiner Imbiss im Kieler Hafen. Hintergrund "Delphin Voyager".
Copenhague (Dänemark): Hafen | Teneriffa. Mit dem Mietwagen kamen wir schon am frühen Vormittag am Schwedenkai in Kiel an, um in Ruhe den Tag der Einschiffung zu genießen. Da lag schon lächelnd unser Lieblingsschiff „Delphin Renaissance“, das gerade für uns geputzt und für unsere Reise vorbereitet wurde. Geduldig warteten wir am Check-In. Am frühen Nachmittag durften wir an Bord und in unsere Balkonkabine auf Deck Acht. Schnell frisch machen und ab aufs Pooldeck zum Nachmittagstee in strahlendem Sonnenschein.

Pünktlich um 17 Uhr erklangen dann auf dem ganzen Schiff die Stimmen von Sarah Brightman und Andrea Bocelli mit „Time To Say Goodbye“ und ganz langsam löste sich das Schiff vom Kai, um hinaus in die Kieler Förde zu gleiten. Dieses wunderbare Kreuzfahrtschiff belästigte uns weder hier noch auf der übrigen Reise mit Vibrationen oder anderen Rumpelgeräuschen der Maschine. Einer der ganz großen Reize einer Schiffskreuzfahrt ist nämlich das fast lautlose Hinausgleiten ins blaue Meer, wenn man nur das Rauschen der Bugwelle, das Flüstern des Wassers an der Bordwand oder den Strudel des aufgewirbelten Kielwassers am Heck hört.

Von backbord grüßte uns Friedrichsort und von steuerbord das Marinedenkmal Laboe, das wir tags zuvor noch besucht hatten. Das Schiff erreichte schon bald das offene Meer und wir machten uns frisch für das erste Dinner an unserem reservierten Tisch im „Italian Restaurant“ am Heck des Schiffes auf Deck 10, mit traumhaftem Blick zurück auf unsere Heckwelle und kitschigem Sonnenuntergang über Schleswig-Holstein.

Morgens pünktlich um 9.00 Uhr – wir hatten bereits gefrühstückt – legte das Schiff in Kopenhagen (Kaufmannshafen) an. Nichts wie raus in die Stadt, die ich vor langer langer Zeit einmal besucht hatte. Wir schlenderten entlang der Uferpromenade stadteinwärts, vorbei an der so oft geköpften Meerjungfrau „Den lille Havfrue“, über die das Kastellet, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert, vergebens wacht. Vorbei am Gefion-Brunnen, der die nordische Göttin Gefion darstellt. Sie verwandelte der Sage nach ihre vier Söhne in Ochsen, um die Insel Seeland (Dänemark) aus Schweden herauszupflügen.

Schloß Amalienborg mit seinen vier identischen Rokoko-Palais ist um einen achteckigen gepflasterten Platz gruppiert in dessen Mitte ein Reiterdenkmal für König Frederik V. steht. Hier besichtigten wir die nahe „Frederikskirken“ und erlebten die Wachablösung vor den Palais. Weiter ging’s bis zur Oper und Schloß Christiansborg. Zurück führte uns der Weg durch das pittoreske „Bremerholm“-Viertel mit seinen alten Kaufmannshäusern und bereits um 14 Uhr waren wir wieder an Bord, als Sarah und Claudia wieder sangen: „Time to say goodbye“.

Barbecue auf dem Pooldeck, Teestunde im Salon, Willkommenscocktail mit persönlicher Begrüßung durch Kapitän Jens Thorn und Kreuzfahrtdirektor schlossen sich an. Um 19 Uhr das Gala-Dinner (Kleidung festlich) mit anschließender großer „Willkommensrevue“ unter Beteiligung aller an Bord befindlichen Künstler (u.a. MDR-Fernsehballett, Laetitia Cropp, Rüdiger Wolff, Rudi Büttner). Die Kalorien des ersten Reisetages erforderten dann noch ein spätes Abrocken in der Disco. Fortsetzung folgt.

Mehr Infos über Kopenhagen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagen
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8 Kommentare
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Fred Hampel aus Fronhausen | 18.09.2010 | 17:08  
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Gaby Floer aus Garbsen | 18.09.2010 | 17:56  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 19.09.2010 | 00:57  
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Edith Rau aus Weimar | 19.09.2010 | 19:45  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 19.09.2010 | 22:04  
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Karin Dittrich aus Lehrte | 20.09.2010 | 17:54  
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Willi Preis aus Seeg | 05.10.2010 | 20:24  
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