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WELTREISE 2013 – TEIL 33: ABSCHIED VON KALIFORNIEN UND VOM AMERIKANISCHEN KONTINENT

Nach nur einer Woche nähert sich unser Schiff wieder der Golden Gate Bridge, unter der wir dieses Mal bei Nebel hindurch gleiten. Noch einmal haben wir fast zwei Tage Zeit für das schöne San Francisco und seine herrliche Umgebung.

Bei unserem kürzlichen Besuch haben wir für heute einen Mietwagen reserviert, denn ich möchte meiner Frau unbedingt die malerische Küste südlich der Bay-Area zeigen. Es ist nicht einfach, die Stadt in südlicher Richtung zu verlassen, denn die Beschilderung zur (Surf-) Route 101 lässt viel zu wünschen übrig. So kommen wir ungewollt in Stadtviertel, die wir sonst nicht gesehen hätten. Wir lassen Silicon Valley links und die Half-Moon-Bay rechts liegen und rauschen durch bis Carmel-by-the-Sea, dem idyllischen Küstenort in der Nähe vom legendären Big Sur.

Carmel-by-the Sea heisst eigentlich San Carlos Borromeo de Carmelo und war eine spanische Missionsstation aus dem Jahre 1770. Viele bekannte Autoren und Künstler lebten für einige Zeit in der Region von Carmel-by-the-Sea und machten die Natur zum Gegenstand ihrer Werke. Unter ihnen waren die Schriftsteller Ernest Hemingway, John Steinbeck und Jack London. Das angenehme Klima und die hohe Lebensqualität der Kleinstadt wissen auch heutzutage viele Prominente wie Doris Day, Brad Pitt, Jennifer Aniston und Clint Eastwood, der sogar Ortbürgermeister von 1986 bis 1988 war, zu schätzen. Wir bummeln durch den Ort bis zum Strand und sind uns schnell einig, hier ist es fast so schön wie auf Teneriffa.

Der weltberühmte 17 Miles Drive mit seinen 21 Aussichtspunkten führt uns über die Halbinsel zwischen Carmel und Monterey und ist eine gebührenpflichtige Privatstrasse, die am Pebble Beach und seinem famosen Golfplatz vorbei führt. Hier verstecken sich die Millionärsvillen hinter Bäumen und Sandhügeln. Ab und zu sehen wir Surfer mit ihren Brettern zum Strand eilen oder direkt schon „in der Suppe“.

Dann erreichen wir Monterey mit seiner „Cannery Row“ (Sardinenstrasse) aus John Steinbecks gleichnamigem Buch. Wir sehen Johns Büste am Steinbeck Platz, die Old Fisherman’s Wharf, die Marina mit ihren stinkenden Seelöwen, und schon müssen wir die Rückfahrt antreten, denn es sind noch gut 150 Kilometer zurück bis zum Schiff und Dinner.

Am nächsten Vormittag erkunden wir zu Fuß den Hafen von San Francisco und geraten in ein sehr interessantes Schifffahrtsmuseum, nicht weit von unserem Liegeplatz entfernt. Hier am Hyde Street Pier, nahe der ehemaligen Anlegestelle für die Fähre nach Sausalito (bevor die Golden Gate Brücke gebaut wurde), werden historische Schiffe restauriert und zugänglich gemacht. Für alle an der Seefahrt Interessierten ist dieses Museum ein guter Tipp. Hier sieht man u.a. die

„Balclutha“, ein 1886 gebautes Vollschiff, das zwischen England und Kalifornien pendelte bevor der Panama Kanal gebaut wurde.
„Eureka“, ein 1890 gebautes Fährschiff mit seitlichem Schaufelrad,
„Alma“, ein 1891 gebauter Leichter,
“C.A.Thayer”, ein 1895 gebauter Gaffelschoner,
„Hercules“, ein 1907 gebauter Langholz-Schlepper,
„Eppleton Hall, ein 1914 gebauter Raddampfer aus Nordengland.

Am frühen Nachmittag heisst es dann „Leinen los“. Ein letztes Mal unter der Golden Gate Bridge hindurch, Kurs Süd/Südwest über den großen Teich nach Hawaii. Fast drei Monate waren wir zu Gast auf dem amerikanischen Kontinent. Jetzt liegen fünf Tage blaues Pazifikwasser, Hawaii und Asien vor uns.

Fotos 10 & 11 von Wikipedia Commons. Fortsetzung folgt.

Siehe auch: http://www.myheimat.de/marburg/freizeit/weltreise-...

  • PASSAGE UNTER DER VERNEBELTEN GOLDEN GATE BRIDGE
  • hochgeladen von Hans-Rudolf König
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  • AUSBLICK VOM 17 MILES DRIVE (FOTO: WIKIPEDIA COMMONS)
  • hochgeladen von Hans-Rudolf König
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  • JOHN STEINBECKS SARDINEN-ALLE (FOTO: Wikipedia-Commons)
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  • ALTE FÄHRE VON SF NACH SAUSALITO BEVOR DIE GG BRIDGE GEBAUT WURDE
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  • Bild 23 / 30
  • „Eppleton Hall, ein 1914 gebauter Raddampfer aus Nordengland.
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  • Bild 24 / 30
  • VOLLSCHIFF "BALCLUTHA" - EIN ECHTER KAP-HORNER
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  • Bild 25 / 30
  • LETZTE PASSAGE UNTER DER GG BRIDGE MIT BLICK AUF SAUSALITO
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  • Bild 28 / 30
  • LETZTER BLICK ZURÜCK AUF DEN AMERIKANISCHEN KONTINENT
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16 Kommentare

Das ist anglo-amerikanische Kultur, Karl-Heinz, aber, wem sage ich das...

Trinkgeld ist mit Ausnahme von Frankreich nirgends in der Rechnung enthalten. Die Bedienung in den USA ist sogar darauf angewiesen, weil es keinen oder fast keinen Lohn gibt. Auch hier bei uns vergessen die Deutschen - im Gegensatz zu den Briten - gern einmal das Trinkgeld, denn Geiz ist geil in Deutschland.

In den USA ist das erwartete Trinkgeld von einst 10% des Rechnungsbetrages mittlerweile auch schon auf 14% gestiegen. Allerdings wird es dort auch nur gegeben, wenn man mit der Bedienung zufrieden war.

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