WELTREISE 2013 – TEIL 32: VANCOUVER: NÖRDLICHER WENDEPUNKT DER REISE

 
SCHIFF UND STADT VERSCHMELZEN
Einen Tag nach Seattle erreichen wir den nördlichsten Punkt unserer Weltreise, das an der Strasse von Georgia gelegen Vancouver im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Dieser wichtige Exporthafen entstand im 19. Jahrhundert durch den Holzhandel. Hier an der Westküste Kanadas enden der Trans Canadian Highway und die Canadian Pacific Railway.

Der dritte Teil unserer Weltreise geht hier zu Ende. Unser Schiff macht direkt am Canada Place Cruise-Ship Terminal fest. Viele Passagiere gehen von Bord, andere kommen neu hinzu. Proviant, Wasser und Betriebsstoffe werden geladen und wir haben zwei Tage Zeit, um die Stadt und Umgebung zu erkunden.

Vom Nordufer des großen Fjordes (Burrard Inlet) grüssen uns die hoch aufragenden Berge der North Shore Mountains mit ihren schneebedeckten Gipfel des Grouse Mountain, Mount Seymour und Mount Strachan (1454 m). Nicht weit vom Schiff entfernt befindet sich ein Flughafen für Wasserflugzeuge. Dort an der Mole herrscht ein ständiges Starten und Landen der kleinen Propellermaschinen, die mit Schwimmfüssen statt Fahrgestell ausgerüstet sind.

Es ist kalt (5 Grad Celsius) für uns sonnenverwöhnte Weltenbummler. Wir mummeln uns dick ein und schlendern zunächst durch das Cruise Ship Terminal mit seinem angegliederten Canada Place Kongresszentrum, in dessen Foyer wir einen riesigen Totem Pfahl entdecken, der über drei Stockwerke hoch ist. Dann geht’s weiter durch das nahe gelegene, architektonisch abwechslungsreiche Stadtzentrum, denn auch hier in Vancouver befindet sich der Liegeplatz unseres Schiffes sehr nahe an Downtown. Zwischen den vielen Bankentürmen laufen uns immer wieder verwahrloste Gestalten über den Weg, die soziale Probleme in der Bevölkerung erkennen lassen. Wir vier Spaziergänger bleiben dicht zusammen und verstehen vorübergehend kein Englisch, um Dialoge und Konflikte zu vermeiden. Kapitalismus extrem.

Wir schlendern durch den „Gaslight-District“ an der berühmten, dampfbetriebenen Standuhr vorbei, die uns die Stunde bläst, schnappen uns ein Taxi und fahren zum Mittagessen nach Chinatown. Anschließend spazieren wir zum gepflegten chinesischen Garten des Dr. Sun Yat-Sen und dem nahe gelegenen False Creek, einer malerischen Bucht.

Abends kommt eine Folkloregruppe an Bord, die uns Trachten, Musik und Tänze der hiesigen Indianer näher bringt. Jeder Tanz ist einem anderen Tier gewidmet, denn Indianer leben bekanntlich mit der Natur, als deren Teil sie sich empfinden.

Am zweiten Tag kommt zur Kälte noch Nieselregen hinzu. Doch der Mietwagen ist schon bestellt, und wartet auf uns vier. Zunächst besuchen wir den berühmten Stanley Park mit seinem wunderschönen Blick auf die City und seiner Totempfahl Sammlung. Dann fahren wir über die Lions Gate Brücke nach West Vancouver, am Fjord entlang in Richtung Victoria. Doch die Sicht- und Wetterverhältnisse lassen uns nach hundert Kilometern wieder umkehren, und wir genießen den Restnachmittag an Bord.

Abends legen wir für die neu zugestiegen Passagiere noch einmal in Richtung Seattle ab. Drei Tage später werden wir zum zweiten Male San Francisco erreichen.

Fortsetzung folgt.

Siehe auch: http://www.myheimat.de/marburg/freizeit/weltreise-...
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 02.12.2013 | 12:49  
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Silvia B. aus Neusäß | 02.12.2013 | 14:17  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 02.12.2013 | 15:01  
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