WELTREISE 2013. TEIL 1: AUF UMWEGEN NACH GRAN CANARIA

AHOI. AUF GEHT'S. AUF GANZ GROSSE REISE.
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Teneriffa. Nach zwei Jahren Reisepause hatte uns das Fernweh wieder voll im Griff. Vier Monate rund um die Welt mussten es mindestens wieder sein. Katze, Blumen und Wohnung übergaben wir in die treuen Hände unserer Freunde, die freudig aus England anreisten, denn fünf Monate kostenloser Urlaub auf Teneriffa sind ja auch nicht zu verachten.

Die erste Etappe der Reiseroute der MS Amadea sollte von Hamburg über Madeira nach Gran Canaria führen. Ein Einstieg auf unserer Nachbarinsel wäre ohne weiteres möglich und naheliegend. Die Überfahrt mit der Fähre von Santa Cruz nach Las Palmas würde nur eine Stunde dauern; kein Stress am Flughafen; kein Übergepäck zahlen und total entspannt einsteigen. Das wär’s doch? Andererseits lockte uns eine eventuelle Sturmfahrt durch die winterliche Biskaya, Weihnachten auf See und Madeira mit seinem berühmten Feuerwerk. Also, her mit dem Stress am Airport, Übergewicht bezahlt, eine Übernachtung in Hamburg und lange Wartezeit bei der Einschiffung in Altona in Kauf genommen.

Dann ging es endlich los. Und zwar richtig. Denn unser Wunsch wurde erfüllt, und die Biskaya zeigte sich tatsächlich von ihrer stürmischen Seite, nachdem sie uns in der Vergangenheit bereits zweimal mit Sonnenschein und ruhiger See enttäuscht hatte.
Jetzt rockte und rollte das Schiff vom Feinsten. Volle Fahrt wurde unmöglich, sodass wir viel Zeit verloren. Infolgedessen wurde das erste Ziel Madeira gestrichen und wir
stampften voll durch bis Gran Canaria.

Sturm-Weihnachten auf See sind sehr speziell. Die intime Atmosphäre an Bord und der Galaabend sind schon etwas ganz Besonderes, wie meine Fotos zeigen. Die Passagiere rücken näher zusammen, und es entsteht so etwas wie eine Gemeinschaft. Auf keinem der folgenden Reiseabschnitte entstanden derart herzliche Kontakte an Bord.

Am 26.12. erreichten wir schließlich Gran Canaria und blickten hinüber auf „unseren“ Teide, der uns am Horizont grüsste. Das Meer hatte sich inzwischen beruhigt. Ein Bummel durch die uns wohl bekannte Altstadt von Las Palmas mit Freunden, die mit einem Schiff der Aida-Flotte am gleichen Tage angekommen waren, schloss sich an.

Dann ging es abends endlich weiter in Richtung Brasilien. Eine rauschende Sylvesterparty und die übliche Äquatortaufe waren unvermeidbar, denn „eine Seefahrt, die ist lustig“ und Recife wartete schon auf uns.

Infos zum Schiff, siehe: http://www.myheimat.de/marburg/freizeit/ostwaerts-...

Fortsetzung folgt.

Bürgerreporter:in:

Hans-Rudolf König aus Marburg

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