Ein Urlaubsspaß: "Dampfend, schnaufend auf den Berg"

Dampflok aus dem Jahre 1889
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  • Dampflok aus dem Jahre 1889
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Es war zwar nicht die spektakulärste Zugfahrt. Eher etwas träge, zischend, pfeifend und auch schnaufend, begleitet von einer riesigen Rauchwolke, quält sich die Dampfzahnradbahn vom Inntal hoch auf den Berg in Richtung Achensee. Die Dampflok mit den roten, offenen Fahrgastwagen zählt zu den ältesten, fahrplanmäßig im Einsatz stehenden Lokomotiven der Welt. Seit 124 Jahren ein Zeitzeuge der Ära der Dampfbahnen.

Zahnantriebsräder greifen in die Zahnschienen in der Mitte der Trasse und die Lok bewältigt so die doch extreme Steigung. Eine Höhendifferenz von fast 500 m wird dabei auf der ein Meter breiten Spur überwunden.

Wir sind begeistert beim Aufstieg mit einem Blick auf die herrliche Bergwelt , dem nahen Rofangebirge und dem Naturschutzgebiet des Karwendel. Ein Traum!

Vorbei an auf satten, grünen Wiesen weidende Kühe, durch ein dunkles Waldstück geht es bei Anhalten in Eben und Maurach zum Achensee, der sich tiefgrün auftut. Die weißen Schiffe zeigen sich auf dem in der Sonne glitzernden See, wenn auch die hellgrauen Rauchschwaden der Dampflok einen beißenden Geruch in die Nase treibt,

An der Endstation "Seespitz" können wir uns von der schweißtreibenden Arbeit und den durch das ständige Kohleschaufeln geschwärzten Gesichter der freundlichen Lokführer überzeugen.

Die technischen Daten der Lok mit dem Namen "Hermann", erbaut 1889 in der Wiener Locomotiv-Actien-Gesellschaft Floridsdorf, sind wie alle Revisionen an der Lok erfasst. Ein Wunder der Technik nach fast 125 Jahren!
Pure nostalgische Eisenbahnromantik für Jung und Alt in einer heute digitalen Welt und dazu ein herrlicher Urlaubsspaß.

Bürgerreporter:in:

Peter Gnau aus Kirchhain

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