SG-Schwimmerinnen trotzen mannschaftlich der Corona-Welle

Die Schwimmerinnen der SG Lehrte/Sehnde verbesserten in der DMS- Bezirksliga ihr 2020er-Resultat deutlich. (Foto: Verein)
Mannschaftliche Geschlossenheit war gefragt: Trotz der coronamäßigen Einschränkungen der vergangenen Wochen und Monate wagten die Schwimmerinnen der SG Lehrte/Sehnde (Lehrter SV/TV Eintracht Sehnde) in der Bezirksliga Hannover einen Start beim anspruchvollen Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS), der mit einem zehnten Platz und drei Vereinsrekorden belohnt wurde.

Der Deutsche Schwimm-Verband hatte wie schon 2021 frühzeitig auf eine bundesweite Austragung seines traditionsreichen Ligawettbewerbs verzichtet, allerdings bot der Bezirk Hannover in Hildesheim für seine Vereine angesichts der sportlich mittlerweile arg bedenklichen Durststrecke eine Ersatzveranstaltung ohne Aufstiegsmöglichkeit. „Es hat allen Spaß gemacht, aber man hat schon gemerkt, dass Corona Spuren hinterlassen hat“, berichtete LSV-Abteilungsleiter Heinrich Tann. So gab es zusätzlich zu den personellen Schwächungen vieler Vereine bei den punktemäßig ohnehin unterbewerteten längeren Strecken wiederholt leere Bahnen zu sehen.

Auch die Vertretung der SG Lehrte/Sehnde mit Betreuer Jonas Hesse konnte nicht in Bestbesetzung antreten, durfte aber dennoch zufrieden sein: Mit 8442 DMS-Punkten und dem zehnten Platz nach 34 Rennen vermochte der Altkreisvertreter sein Resultat von 2020 sogar deutlich zu verbessern. Bei der letzten regulären Austragung hatte es kurz vor dem Ausbruch der Corona-Welle mit 7175 Zählern noch Rang 14 gegeben.

 

Tekla Kaminska und Emma Langer mit Vereinsrekorden

In dem schnellen Sportbecken des Hildesheimer Freizeitbades „Wasserparadies“ fielen zudem gleich drei SG-Rekorde: Auf der dortigen 25-Meter-Bahn knabberte Tekla Kaminska über die 1500 Meter Freistil nach ihrem jüngsten Landesaltersklassenrekord auf der 50-Meter-Bahn diesmal sogar an der 20-Minuten-Grenze und lag mit 20:01,23 Minuten klar an der Spitze des Feldes. Emma Langer hatte zuvor bereits über die 800 Meter Freistil in 10:43,52 Minuten für eine SG-Rekordmarke gesorgt. Den Rekordreigen des Wochenendes komplettierte Tekla Kaminska mit ihren 2:48,16 Minuten über die 200 Meter Lagen.

Wie gewohnt standen bei dem bundesweit einheitlichen Wettbewerb 34 Rennen mit allen gängigen Wettbewerben von den „kurzen“ 50-Meter-Strecken und den 100 Meter Lagen bis hin zu den 1500 Meter Freistil auf dem Programm. Auf SG-Seite teilten sich an diesem Wochenende Tekla Kaminska, Emma Langer, Franka Hatesuer, Hannah Brockmüller, Greta König, Vivienne Schulz, Louisa Spiegel und Kalotta Klußmann das anspruchsvolle Programm.
 
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