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Einladung zur Frühlingswanderung - endlich wieder frische Glyphosat-Luft atmen

So, die Nachrichten aus Brüssel sind für mich als Bürger mehr als enttäuschend. Aber sicher haben die Entscheider dort keine Felder für Weizen-, oder Rübenanbau in der näheren Umgebung sondern nur Berge mit Viehwirtschaft.

Daher lade ich, Jürgen Walter, alle meine von mir gewählten Lokal-, Landes-, Bundes-, sowie Europapolitiker zu einer Wanderung im Frühling in den Lehrter Feldern ein. Damit auch eine hohe Anzahl der geladenen Personen mit macht, werde ich natürlich für eine ensprechende Verköstigung - mit allen für Politikern notwendigen Mitteln -  sorgen.

Warum mache ich das: Außer mir, glaube ich, haben alle um mich herum ein wenig Schnupfen und können nicht mehr riechen. Wenn ich im Frühjahr als Sportler durch unsere Landschaft laufe, dann habe ich danach jedesmal einen bitteren Geschmack auf den Lippen, sicher nicht giftig, nur unangenehm. Na gut, der Hustenreiz und die Atemprobleme muß man eben ausblenden. Aber ich sehe dabei, die Felder gedeihen prima, die "Unkräuter" bekommen sofort die gelbe Farbe, passt also. Der Öko-Gedanke - und der Gedanke an die eigenen Kinder - ist hier sicher voll im Blick, danke an alle Landwirte in meinem Umfeld. Und Bienen, braucht ihr nicht, ihr Obstbauern. Könnt sicher selber bestäuben!

In Ordnung, als normaler Bürger habe ich natürlich keine Ahnung von Landwirtschaft, Wirtschaft und erst recht nicht von Politik. Ich würde gerne das Wahlsystem umstellen, direkte Wahl der Lobbyisten, das weiß ich was ich bekomme: Wasser zu guten Preisen aus Flaschen von Konzernen, Beste Erzeugnisse aus der Chemieindustrie und Stromkonzerne werden uns natürlich auch ehrlich beliefern, und nah klar, die Autoindustrie meint es auch nur gut mit uns.

Bis jetzt hatte ich die Marktwirtschaft so verstanden: Hoher Bestand von Mitteln bedeutet geringer Preis. Niedriger Bestand - vielleicht durch weniger Pestizide und Herbizide - in der Umkehrung hoher Preis.

Was wäre, wenn mit weniger Pestiziden und weniger Herbiziden der Bestand geringer wird? Steigt da etwa der Preis? Der Kapitaleinsatz für diese Mittel wird geringer aber vieleicht der Gewinn höher oder gleichbleibend? Vielleicht kann ich dann als Landwirt meinen Kindern und Mitbürgern endlich mal wieder selbstbewusst unter die Augen treten?

Aber die letzten Wahlen zeigen uns: Wir verstehen natürlich nicht was die Politiker uns gutes tuen wollen. Die unverständigen Stammwähler gehen zu "Alternativen". Neuwahlen, oh Gott, auf keinen Fall, dann wird das noch deutlicher. Na ja, und nach so einer Entscheidung gegen den Bürger und dessen Gesundheit und dafür für die Gewinnmaximierung der Konzerne kapieren wir Bürger endlich ganz, ganz langsam. Irgendwann, wenn die Stimmen nicht mehr reichen, verstehen vielleicht sogar auch mal die Politiker unsere Entscheidungen.

Ansonsten bin ich für Neuwahlen aber ohne Parteien, wir machen die Kreuze direkt bei den Lobbyisten, das ist klar und deutlich.

Jetzt kommt sicher wieder das ich polemisiere und dann der so sehr beliebte Popolismus. Passt immer dann, wenn es unangenehm ist. Gerne nehme ich das an, ich stehe dazu. Dafür bin ich kein reiner Machtmensch sondern ein Mensch der für das Wohl der Bürger im Lande steht. Im schlimmsten Fall machen unsere Konzeren dafür nur noch 2 Milliarden Gewinn statt 4 Milliarden. Es trifft sicher keine Armen!
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