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Der größte Waschsalon an der Ostseeküste

07.08.2011
Der Sonntag stand wirklich ganz im Zeichen des Urlaubs. Man konnte geradezu sehen wie die mittlerweile gut eingelebte Truppe aus Langenhagen den Tag einfach nur genoss. Überall waren bunt zusammen gewürfelte Trüppchen und spielten, bastelten oder machten irgendwelchen Unsinn. Groß und klein miteinander.
Hier und da waren natürlich einige Zeltbesatzungen, zwangsweise, auch fleissig. Es waren wieder einige Zeltpartys fällig, da man einfach gar nichts mehr fand. Und spätestens wenn die Kinder nach einem Besen fragen um den Mittelgang im Zelt von den herumliegenden Sachen freifegen zu wollen, ist ganz klar Aufräumbedarf.
An dieser Stelle sei mir übrigens mal ein kleiner Seitenhieb in Richtung mancher Eltern erlaubt: Tuen Sie ihren Kindern mal einen Gefallen, und räumen ihnen nicht Tag und Nacht alles hinterher und tun einfach alles für die "lieben Kleinen". Es ist erschreckend wie unselbstständig manche Kinder sind.
Ob nun aus dem Aufräumen resultierend, oder einfach nur weil die Klamotten langsam knapp wurden weiß man nicht, aber am Nachmittag wollte ein Großteil aller Kinder plötzlich waschen.
Auch hierbei war für einen Großteil der Kinder ein Lerneffekt nicht von der Hand zu weisen. Wer weiß denn heutzutage noch wie Wäsche von Hand eigentlich gewaschen wird?! Häufig musste erklärt werden, dass nach dem Waschen mit Waschmittel und Waschbrett dass Ausspülen der Klamotten wegen der sich darin befindlichen Seifenlauge durchaus sinnvoll ist. Und auf die Frage wieso denn die Wäsche immer noch nass ist wenn sie aus dem Trockner kommt musste sehr oft erläutert werden was eine Wäscheschleuder eigentlich ist.
Auch an diesem Sonntag mussten die Betreuer SEHR oft die Frage beantworten wann denn eigentlich endlich Postverteilung ist, und auch nach der Zusammenkunft um dem Geburtstagskind Steen zu gratulieren kam noch die Frage: "Gibts denn jetzt gar keine Post?".
Da die größeren Jungs über den Tag offensichtlich ein wenig zu viel Kraft getankt hatten und übermütig wurden, forderten die männlichen Betreuer sie zum Völkerball heraus. Allerdings zum Männervölkerball mit einem Medizinball.
Daran hatten nicht nur die Aktiven eine Menge Spaß.
Und als Paulchen Panther dann alle wieder ins Bett schickte freuten sich die Betreuer schon ein wenig auf den zu erwartenden Muskelkater der Kids am nächsten Tag.
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