„Der Nationalpark Eifel ist von großer Bedeutung für das Image von Nordrhein-Westfalen“

Besucherlenkung, Waldentwicklung, Naturerlebnisangebote: Innenminister Ralf Jäger informierte sich während seiner Komm-Tour umfassend über Nordrhein-Westfalens einzigen Nationalpark, hier unter Führung des Leiters der Nationalparkverwaltung Henning Walter. | Foto: Innenministerium/Ralf Hövelmann
  • Besucherlenkung, Waldentwicklung, Naturerlebnisangebote: Innenminister Ralf Jäger informierte sich während seiner Komm-Tour umfassend über Nordrhein-Westfalens einzigen Nationalpark, hier unter Führung des Leiters der Nationalparkverwaltung Henning Walter.
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Schleiden-Gemünd „Der Nationalpark Eifel ist von großer Bedeutung für ein positives Image unseres Landes“, betont ein zufriedener NRW-Innenminister Ralf Jäger nach einem dreitägigen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen einzigem Nationalpark.

Bei der Auftakt-Reise seiner Komm-Tour 2012 lernte Jäger nicht nur die einzigartige Natur des Nationalparks Eifel kennen sondern auch die Nationalpark-Kommunen rund um das Großschutzgebiet sowie den Internationalen Platz Vogelsang ip.

Minister Jäger ließ es sich bei der ersten Kommunal-Reise, bei der der Landespolitiker in direkten Dialog mit den Kommunen vor Ort tritt, nicht nehmen, auch den Nationalpark wandernd in Begleitung von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung zu erkunden. Er besuchte die Ausstellungen in einigen Nationalpark-Toren, wanderte durch die idyllischen Wiesen- und Bachtäler im Süden des Nationalparks und erkundete auf einer dreistündigen Tour den neuen barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter. Jäger zeigte sich von dem Engagement in der Schaffung von Naturerlebnisangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung beeindruckt. Aber auch die röhrenden Hirsche während der Brunftzeit in freier Wildbahn zogen den Politiker in seinen Bann. „Es ist faszinierend wie vielfältig das Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebot in dem noch jungen Nationalpark ist“, begeisterte sich Jäger. Bei den Wandertouren lief der Minister auch große Teile des Wildnis-Trails. Dieser führt von Monschau-Höfen in vier Tagesetappen von 18 bis 25 Kilometern Länge einmal längs durch das gesamte Schutzgebiet bis nach Hürtgenwald-Zerkall.

Während seiner Visite in Vogelsang zeigte der Innenminister, für den die Aufklärung vor den Gefahren der rechtsextremen Ideologie ein Schwerpunktthema ist, große Zustimmung für die seit Jahren vorhandenen pädagogischen Angebote und Geländeführungen. Er betonte aber auch die Notwendigkeit der in Entstehung befindlichen NS-Dokumentation, der zentralen Nationalparkausstellung und des Forum Vogelsang, das 2014 als neues Besucher-, Ausstellungs- und Bildungszentrum eröffnet werden soll.

Am Ende seiner Komm-Tour betonte Minister Jäger noch einmal die gelungene Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren in der Nationalparkregion. Davon konnte er sich nicht nur bei intensiven Gesprächen mit Bürgermeistern und Vertretern der Lokal- und Regionalpolitik überzeugen, sondern auch durch persönliche Erfahrung bei dem Besuch einiger lokaler Kooperationspartner der Nationalparkverwaltung wie den Nationalpark-Gastgebern. Nach den drei Tagen wusste er: „Ich komme auf jeden Fall wieder.“

Bürgerreporter:in:

Karl-Heinz Huber aus Langenfeld

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