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Projekt aus dem Mehrgenerationenhaus Landsberg geht weiter "Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein"

Mütter mit Migrationshintergrund können jetzt wieder einsteigen und ihre Aussichten auf eine Erwerbstätigkeit aktiv verbessern.
Landsberg am Lech: AWO-Kratzertreff | Seit März 2015 begleitet das AWO-Mehrgenerationenhaus Mütter mit Migrationshintergrund aus dem Landkreis Landsberg auf ihrem Weg in eine Erwerbstätigkeit. Das Projekt heißt „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ (SiB). Und es geht weiter mit SiB. Mütter mit Migrationshintergrund können jetzt wieder einsteigen.

Sehr erfreuliche Erfolge zeichnen sich ab. Bisher sind 62 Frauen bei SiB betreut worden, bei allen Teilnehmerinnen hat sich der Status bezüglich der Sprachkenntnisse verbessert, teils ganz deutlich. Mehr als die Hälfte haben inzwischen eine Berufstätigkeit aufgenommen, wozu auch 450-Euro-Jobs zählen, alle Teilnehmerinnen haben ein Praktikum absolviert und beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Mit großer Sicherheit gibt es noch viele Mütter, die ebenfalls von dem Angebot profitieren könnten, wenn sie nur davon wüssten. Am 06. März startet ein weiterer Kurs SiB, in dem jetzt noch Plätze frei sind.

Die Berufsrückkehr ist wohl für alle Mütter eine große Herausforderung. Mütter mit Migrationshintergrund kämpfen noch mutiger mit den Hürden, denn zusätzlich ist auch die Sprache Deutsch fremd und viele Gepflogenheiten in der hiesigen Kultur müssen noch besser verstanden werden. Die Frauen erkennen aber zunehmend die Chancen, die darin liegen Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Eigenes Geld und eine bessere Zukunftsperspektive sind starke Motive. Projektleiterin Betina Ahmadyar begleitet mit einem Team die Frauen und hilft bei der Suche von geeigneten Praktikumsplätzen. "Alle Frauen entwickeln viel Selbstbewusstsein und Kreativität", berichtete sie. „Wenn sie einen Fuß in die Tür bekommen, arbeiten Mütter sehr motiviert!“ Vielen falle es anfangs schwer, ihre teils kleinen Kinder in Betreuung zu geben. Die Frauen müssten erst Vertrauen fassen. Das gelingt durch einfühlsames Heranführen, durch Einzelcoachings, Netzwerktage und Diskussion oder Austausch.

Das Projekt „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ wird im Rahmen des Programms „Stark im Beruf“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds für einen Zeitraum von mindestens 4 Jahren gefördert. Kooperationspartner sind das Jobcenter Landsberg, die Agentur für Arbeit Weilheim, die Diakonie Oberland (Migrationsberatung), die Volkshochschule Landsberg, Frau und Beruf GmbH München und Landmanns.

Infos erteilt Betina Ahmadyar unter der Rufnummer 08191-3052791
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