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Ein Erklärtäfelchen solls richten......

Nun soll also im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen "Ist das Halbrelief über dem Eingang des Marburger Zollamtes kolonialistisch oder gar rassistisch beeinflusst? Was hat das Zollamt in seiner über 250-jährigen Geschichte gemacht?" politisch-korrekt nachgegangen werden. 

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Das Relief des um 1900 errichteten Gebäudes zeigt laut dem Standardwerk Denkmaltopographie Stadt Marburg II der Funktion des Gebäudes entsprechend „Vertreter und landestypische Waren anderer Kontinente“.

Zu der von den Kritikern bemängelten „Darstellung der Menschen des globalen Südens in einer an rassistische Stereotypen erinnernden Weise“ kann ich nur sagen: In der weltoffenen, toleranten und demokratischen Universitätsstadt Marburg leben aufgeklärte Menschen, die durchaus in der Lage sind, dieses Relief aus der Zeit der Entstehung zu verstehen und keines Täfelchens mit historischem Kontext bedürfen!

Nur am Rande: Über dem Portal des wunderschönen Hauses Markt 16 sind zwei Wappen zu sehen, bei denen eines für heraldisch Unkundige durchaus Ähnlichkeiten mit einem Hakenkreuz – oder dem im Buddhismus verwendeten „Swastika“ = Glückssymbol zeigt. Muss hier künftig auch ein „Erklärtäfelchen“ angebracht werden?

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4 Kommentare

> "leben aufgeklärte Menschen, die durchaus in der Lage sind, dieses Relief aus der Zeit der Entstehung zu verstehen und keines Täfelchens mit historischem Kontext bedürfen!"

Aufgeklärt ist aber nicht politisch korrekt ;)

Und irgendwas findet Genosse Gutmensch eh immer, mit dem er sich selbst inszenieren kann ;)

Hat an dieser neuerlichen Schuldinszenierung vielleicht ein bekannter Marburger MH-ler mitgewirkt?

Also ich denke auch, wenn es nach einigen geht, sollten wir uns in Waschpulver mit mindestens 3 "Weißmachern" packen, damit ja kein Krümel Negatives nach außen scheint. Irgendwo hört es auf.

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