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Saisonbilanz 2019

Dominic Auger (in schwarz) verlängerte sein Engagement bem EHC Königsbrunn.
 
Nicolas Hetzel durfte schon für die Augsburger Panther als Ersatzgoalie auf der Bank sitzen, in Königsbrunn will er sich endgültig im Seniorenbereich durchsetzen.
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena |

Im Januar hatte der EHC Königsbrunn sein selbstgestecktes Ziel für seine erste Bayernliga-Saison erreicht, der sechste Platz in der Vorrunde bedeutete für die Brunnenstädter die Verzahnungsrunde mit der semiprofessionellen Oberliga Süd.

Nun standen attraktive Partien mit so namhaften Gegnern wie dem SC Riessersee und dem EV Füssen auf dem Programm. Kurz vor Jahreswechsel schmiss allerdings Königsbrunns Trainer Fabio Carciola hin, danach stand Sven Rampf für Königsbrunn hinter der Bande.

Doch ausgerechnet in der Heimpartie gegen den EV Füssen verletzte sich Hayden Trupp schwer an der Hand, was das Saisonaus und ein eventuelles Karriereende für ihn bedeutete. Doch die Mannschaft zeigte Charakter und gewann überraschend das Rückspiel in Füssen. Leider wurde die Verletztenliste immer länger, doch der EHC konnte immer wieder den ein oder anderen Favoriten ein Bein stellen. So gewannen die Königsbrunner in Klostersee, zuhause ging die Mannschaft zuvor noch 0:10 gegen die Grafinger unter. Das letzte Spiel zuhause gegen die Bad Kissinger Wölfe bedeutete dann im März das Ende der Saison, Königsbrunn schloss nach einem 5:3 Sieg als Tabellensiebter der Verzahnungsrunde ab.

Noch im gleichen Monat startete der EHC die Vorbereitung für die aktuelle Saison 2018/2019. Für die neue Spielzeit verpflichtete Königsbrunn Peter Schedlbauer als neuen Trainer, und auch die erste Kontingentspielerstelle wurde zügig mit Jakub Šrámek besetzt. Der Vorstand wollte nun mehr auf junge Spieler setzen, natürlich mit dem ein oder anderem Routinier im Kader. Neben den „jungen Wilden“ Paul Siegler und Luka Gottwald verlängerte auch Maxi Hermann für ein weiteres Jahr Bayernliga.

Mit Jannik Reuß, Nicolas Baur und Luka Szegedin stießen weitere junge Talente zum EHC, die sich im Erwachsenenbereich beweisen wollten. Auf der Torhüterposition rückte Nicolas Hetzel in den Kader, zusammen mit Jennifer Harß sollte er ein sicherer Rückhalt für sein Team werden.

Die Verlängerungen mit Dominic Auger, Matthias Forster und Patrick Zimmermann waren weitere wichtige Schritte der Kadergestaltung. Im Sommertraining ging Coach Schedlbauer auch ungewöhnliche Wege, als er seine Mannschaft ein Boxtraining absolvieren ließ. Im August stieß dann noch Daniel Rau zum Team, der DEL-erfahrene Verteidiger wechselte aus Sonthofen in die Brunnenstadt. Als letztes Puzzleteil komplettierte Hayden Trupp den neuen Kader, er hatte seine komplizierte Handverletzung auskuriert.

Der EHC startete stark in die Vorbereitung, mit einer beeindruckenden Leistung gegen den Oberligisten ECDC Memmingen und einem Auswärtssieg in Miesbach stiegen die Erwartungen an die Brunnenstädter. Die Mannschaft blieb allerdings nach den ersten Spielen hinter den Erwartungen, und hinter der Kulisse kam es immer wieder zu Konflikten zwischen Team und Trainer. Coach Schedlbaur legte daraufhin im Oktober entnervt sein Traineramt nieder, Nachfolger wurde Waldemar Dietrich.

Der Vorstand reagierte und trennte sich von Defensiv-As Marc Streicher, bei der nachfolgenden Pressekonferenz kochte die Stimmung dann kurz über. Zwar kehrte danach Ruhe ein, doch es blieben weitere Baustellen übrig. Die Mannschaftsstärke war nun aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle und dem Saisonaus von Patrick Zimmermann auf einem Tiefstand. Zudem waren die gezeigten Leistungen des Kaders schwankend, einem starken Auftritt gegen Landsberg folgte ein kraftloser gegen Schongau. Der vor der Saison anvisierte sechste Tabellenplatz wird so nicht mehr erreichbar sein, doch im Dezember kann der Vorstand auf dem Transfermarkt wieder aktiv werden.
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