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Lehrreiches Wochenende für die U15

Erneut hatte die U15 des EV Königsbrunn „Die Pinguine“ ein Doppel-Spiel-Wochenende zu absolvieren, das sehr lehrreich verlaufen sollte.
Am Samstag reiste die Mannschaft, die durch zahlreiche Ausfälle stark dezimiert war, in Mindestspielstärke ins beschauliche Allgäu nach Pfronten, wo man am Fuße der Berge auf die „Falcons“ traf. Bereits früh war klar, dass man in allen Belangen unterlegen war, dennoch galt es, ein ordentliches Spiel zu absolvieren und den ein oder anderen Lerneffekt für sich zu nutzen. Zwar gerieten die Pinguine schnell in Rückstand, doch erneut stellten sie ihre starke Moral unter Beweis, hielten munter dagegen und gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Da insbesondere in den Reihen der Stürmer schmerzhafte Ausfälle zu verzeichnen waren, freute man sich ganz besonders über den Treffer in der 41. Minute. Die angriffsstarken Pfrontener nutzen jedoch ihre spielerische, technische und auch körperliche Überlegenheit gnadenlos aus, sodass es am Ende 13:1 stand.

Die Aufgabe, die am Sonntag in der heimischen Hydro-Tech-Arena auf die Brunnenstädter wartete, sollte dann sogar noch schwerer werden. Man empfing den EV Ravensburg, den amtierenden U15 Bayerliga-Meister, der nur aufgrund zu weniger Spieler im Endjahrgangsbereich durch eine Verbandsanweisung in die Landesliga geschickt worden war. Schon im Vorfeld war man sich der Stärke des Gegners bewusst, und sollten noch bei jemandem Zweifel daran bestanden haben, so räumten die Ravensburger diese mit fünf hervorragend herausgespielten Treffern innerhalb der ersten siebeneinhalb Spielminuten aus. Wie schon am vorhergehenden Spieltag war man in allen Belangen unterlegen, doch die Pinguine stellten sich wacker der Mammutaufgabe und bewiesen bis zum Abpfiff Kampfgeist. So gelang gegen diesen übermächtigen Gegner sogar so mancher gefährliche Torschuss, doch das Scheibenglück war nicht auf der Seite der Gastgeber, wodurch das das Spiel 0:13 endete.
Trainerin Manuela Bischof sah trotz der beiden deutlichen Spielergebnisse Fortschritte ihrer Mannschaft, von der etwa die Hälfte erst seit dieser Saison mit Körpereinsatz spielen darf. Jetzt gilt es, die Erkenntnisse zu nutzen. Ob das innerhalb einer Woche gelingt, wird das nächste Spiel am kommenden Samstag zeigen, wenn der Gegner wieder Ravensburg heißt.
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