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Eishockey – Pinguin-Schüler schießen sich selber ins Aus

In einer angespannten Auswärtspartie gegen die direkten Tabellenverfolger Peißenberg unterlagen die Schüler des EV Königsbrunn mit 9:2.

Mit hohem Tempo starteten beide Teams in eine angespannte knisternde Partie. Zahlreiche gute Torchancen der Pinguine wurden mit aller Macht gekonnt und mit geschicktem Körpereinsatz von den Gastgebern vereitelt. Die noch motivierten Pinguinspieler konnten sich aber immer wieder erneut gefährlich vor das gegnerische Gehäuse spielen, scheiterten aber ein ums andere Mal spätestens am Peißenberger Schlussmann. Mit zwei Treffern für die Gastgeber und mit einer leeren Scorerliste für die Pinguine ging es erst mal in die Kabine. Jedoch die zwei nicht gegebenen Tore für Königsbrunn haben mich gewundert und auch geärgert.
Im Mitteldrittel schwenkten die Pinguine dann auf eine rüpelhafte und nicht mehr sehenswerte Spielweise. Provoziert vom gekonnten und geschickten körperbetonten Spiel der Peißenberger bröckelte der Pinguinglanz und es hagelte meist absolut unnötige Strafzeiten. Dadurch dezimierte sich natürlich auch der Königsbrunner Kader und die Motivation und Stimmung war absolut im Keller. Spätestens jetzt war Trainer Andy Römer der Ärger ins Gesicht geschrieben. Mit fünf weiteren Treffer im zweiten Drittel zogen die Peißenberger weiter davon.
Der Schlussabschnitt lief zwar dann doch wieder etwas ruhiger und gesitteter, jedoch war die Tordifferenz – auch aufgrund fehlender inzwischen geduschter wichtiger Spieler – für die Pinguine nicht mehr aufzuholen. Kleine Ergebniskorrektur betrieben die Königsbrunner mit noch zwei Treffern, aber die Hausherren lieferten ebenfalls noch zwei Tore ab. Somit mussten die Königsbrunner Pinguine mit einer 9:2 Niederlage die Heimreise antreten.
Eine Partie in der mal wieder ganz klar zu sehen war, dass Eishockey ein absoluter Mannschaftssport ist. Jeder einzelne Spieler muss konzentriert seinen Job auf dem Eis machen, die eigenen Spieler mit guten Pässen bedienen um dann gemeinsam vor dem gegnerischen Tor ein lebhaftes Treiben zu gestalten.

Zum letzten Stelldichein für die Saison 2017/2018 streifen sich die Schüler des EV Königsbrunn am Samstag, 3. März um 16.45 Uhr zum letzten Mal das Heimtrikot über. Sie begrüßen in der heimischen Hydro-Tech Eisarena die Gäste aus Bad Wörishofen. Auch wenn die Chance zum Mitwirken beim Meisterschaftsturnier bereits vertan ist, können sich die Zuschauer über ein spannendes Eishockeyspiel freuen. Kommen Sie vorbei, der Eintritt ist wie immer frei.

Peißenberg : EV Königsbrunn Die Pinguine 9:2 (2:0) (5:0) (2:2)
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