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Kölner Grossmarkt: "CDU und SPD in Rodenkirchen spielen Schwarzer Peter"

Auf dem Kölner Großmarkt gibt es viele kleine Betriebe. Die FREIEN WÄHLER fordern auch eine Bleibeperspektive für diese Händler zu entwickeln.
Köln: Raderberg |

„Offensichtlich spricht man sich innerhalb der CDU nicht ab, denn die Bezirksvertretung von Chorweiler hat sich mit großer Mehrheit gegen den Standort Volkhoven ausgesprochen. Die CDU in Rodenkirchen fordert nun das Gegenteil, das ist befremdlich.

Aber auch die SPD macht keinen einzigen Vorschlag zur Entschärfung der Situation. Sie fordert ebenfalls stur den Komplettumzug des Kölner Großmarkts und schiebt den Schwarzen Peter der Verwaltung zu. Dabei ist der Komplettumzug die mit Abstand unkreativste Lösung des Problems," stellt Bezirksvertreter Torsten Ilg von den Kölner FREIEN WÄHLERN (FWK) in Rodenkirchen seinen Standpunkt klar.

Vorausgegangen war ein Antrag der CDU den Rat aufzufordern, den Standort Volkhoven/Weiler erneut für den Umzug des Großmarkts in Erwägung zu ziehen.

"Dabei gäbe Alternativen zu einem einzigen Standort irgendwo in einem Industriegebiet, in dem die Händler nicht verwurzelt sind und keinen nennenswerten Kundenstamm besitzen. Es gibt gute Beispiele von attraktiven Wochen- und Spezialitätenmärkten in vielen größeren Städten Europas, die sich mitten im Zentrum befinden. Barcelona, Budapest, Wien, Hamburg. Das gehört einfach zur Urbanität einer Großstadt. So eine "Kleinmarktlösung" mit weniger LKW´s, könnte zusammen mit einigen Händlern entwickelt werden. Aber CDU und SPD geben dieser Idee leider keine Chance. Dabei bin ich mir sicher, dass der Platz und Teile der Halle in Raderberg später auch als Marktplatz genutzt werden könnten, zumal das ja auch bereits Thema beim öffentlichen Beteiligungsverfahren war. Das ist doch Irrsinn, wenn wir jetzt die vorhandene Infrastruktur komplett zerstören, um dann vielleicht in 10 Jahren auf die zu Idee zu kommen, dort einen urbanen Marktbereichs einzurichten, der in erster Linie dem Südstadt-Klientel zugute kommt."

So die Kritik von Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.
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