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Köln: Staus am Verteilerkreis Süd sind für Freie Wähler inakzeptabel.

Köln: Bonner Straße |

"Der tägliche Rückstau auf der A555 ist inakzeptabel. Ich fordere deshalb den Ausbau und nicht den Rückbau von Hauptverkehrsstraßen im Kölner Süden,“ kommentiert Bezirksvertreter Torsten Ilg von den FREIEN WÄHLERN die Antwort der Verwaltung auf seine schriftliche Anfrage. Die Ursachen für den Rückstau vermutet "Straßen NRW" allein im Autobahnnetz. Torsten Ilg sieht das anders:

"Ein Ausbau der A-555 auf vielleicht 8 Fahrspuren bringt nichts, weil durch den geplanten 1-streifigen Rückbau der Bonner Straße - den wir Freien Wähler kategorisch ablehnen - der PKW-Verkehr noch stärker ins Stocken gerät. Stattdessen müßte der Militärring und seine Nebenstraßen Richtung Rondorf ausgebaut werden, damit der Verkehr abfließen kann. Wer in den Süd-Westen will, muss bereits vor dem Verteiler abfahren können. Kommunale Straßen müssen parallel zur Bonner Straße den Verdrängungsverkehr aufnehmen können. Die Zahl der PKW-Pendler im Kölner Süden steigt massiv an. Einer der größten Arbeitgeber in Rodenkirchen ist die Bundeswehr. Allein das Amt für Heeresentwicklung auf der Brühler-Straße hat nach eigenen Angaben eine Pendlerquote von 40 Prozent. Andere zivile Arbeitgeber in Wesseling, Brühl, oder die Ministerien im Bonner Norden noch gar nicht mit eingerechnet. Die Parteien haben sich im Süden mit dem verkorksten Stadtbahn-Projekt in eine regelrechte Sackgasse manövriert!“

FREIEIR WÄHLER fordert Abschaffung oder Erneuerung der Ampel.

Immerhin hat die Anfrage auch ergeben, dass die Ertüchtigung der Ampelanlage am Verteilerkreis endlich in die Wege geleitet wurde. Die Veröffentlichung von Zahlen zur Verkehrsentwicklung infolge des Verkehrsversuchs zur Beruhigung von Marienburg, wurde ebenfalls angekündigt. "Allerdings ist es unbefriedigend, dass man hier nicht auch gleichzeitig die Auswirkung des Versuchs auf die Stausituation insgesamt untersucht hat, sondern lediglich jene Knotenpunkte gemessen wurden, die den Durchgangsverkehr in Marienburg betreffen. Neben den Marienburgern, gehören schließlich auch Pendler aus Rodenkirchen, Bayenthal, Raderthal, Raderberg und Zollstock zu den Betroffenen. Sie alle wohnen oder arbeiten im Kölner Süden und stehen tagtäglich im Stau. Das nervt und schadet der Umwelt!" So Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.
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