"Im Märzen der Bauer die Rößlein anspannt"

Diese Aufnahme entstand etwa 1950 und zeigt meinen Großvater beim Eggen. Beide Kühe sind unterschiedlich angespannt: die linke Kuh trägt ein Kummet und die rechte Kuh ein Stirnjoch.
  • Diese Aufnahme entstand etwa 1950 und zeigt meinen Großvater beim Eggen. Beide Kühe sind unterschiedlich angespannt: die linke Kuh trägt ein Kummet und die rechte Kuh ein Stirnjoch.
  • hochgeladen von Hans-Christoph Nahrgang

Bis in die 50-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde für die Arbeit in der Landwirtschaft jede Hand benötigt. Die Nutztiere (Pferde und Kühe) wurden auch als Zugtiere verwandt. So war eine Kuh quasi ein "Multifunktionstier", was natürlich auch bedeutet, das die Milchleistung nicht mit der einer heutigen Kuh zu vergleichen ist. Erst durch die zunehmende Motorisierung und dadurch, dass immer mehr Personen in der Industrie ihr Auskommen fanden, hat sich die Arbeit in der Landwirtschaft gewandelt.

Mit dem Monat März begann die Arbeit der Landwirte auf den Feldern. Waren es in den Monaten zuvor meistens Arbeiten auf dem Hof (Pflegearbeiten an den Gerätschaften usw.), so begann nun das Ausbringen des Dunges und das Pflügen der Felder damit die Aussaat des Sommergetreides beginnen konnte.

Auf dem Foto sind die beiden Zugtiere unterschiedlich eingespannt. Während die linke Kuh mit dem "Kummet" angespannt ist, zieht die rechte Kuh die Egge mit dem sogenannten "Stirnjoch".

Bürgerreporter:in:

Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain

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