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Mettbrötchen und Politik?

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Jedes 5. mit gefährlichen Keimen verseucht? (Foto: Quelle: www.thomas-langens.de)
Auf der gestrigen Wahlveranstaltung der Grünen in Hannover wurde es nur kurz beim Thema Landwirtschaft erwähnt:

Keimverseuchte Mettbrötchen gesundheitsgefährdend

Ich habe mal recherchiert und bin hier fündig geworden:

Nach ... einer Studie der Grünen im Bundestag über die Ausbreitung multiresistenter Keime auf Schweinemett-Proben, haben die Landtagsgrünen wirksame Maßnahmen gegen den zunehmenden Antibiotika-Missbrauch in der Massentierhaltung gefordert. „Wenn beinahe jedes fünfte Mettbrötchen mit gefährlichen Keimen verseucht ist, müssen auch bei der Landesregierung die Alarmglocken klingen“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer heute (Donnerstag) in Hannover. Würden nicht unverzüglich Maßnahmen eingeleitet, bestehe die Gefahr, dass eines der wichtigsten Medikamente der Humanmedizin für viele Patienten wirkungslos wird, sagte der Grünen-Politiker. Das könne gerade für Kleinkinder und ältere Menschen bedrohlich werden.

Meyer sieht eine wesentliche Ursache des vermehrten Auftretens der Keime im massiven Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Allein im vergangenen Jahr seien 1.700 Tonnen vor allem an Puten, Masthühner und Schweine verfüttert worden

. „Während die Landesregierung kurz vor der Wahl das neue Krisenzentren zum Verbraucherschutz einweiht, wird die permanente Gesundheitskrise in der Massentierhaltung durch den überbordenden Antibiotikaeinsatz weiterhin nicht ernsthaft angegangen”, kritisierte der Grünen-Politiker. Dabei gebe es enormen Handlungsbedarf im Verbraucherschutz, wie die ... Studie zur Keimbelastung von Mettbrötchen zeigt. “Es ist 5 vor 12. Antibiotika als Schmiermittel in der Massentierhaltung müssen erheblich reduziert und unterbunden werden.”

NB:
Christian Meyer MdL ist Sprecher für Landwirtschaftspolitik, Verbraucherschutz,
Natur- und Tierschutz im Niedersächsischen Landtag und hat auch schon in Isernhagen vorgetragen.
Er kritisiert nicht nur solche Einzelmaßnahmen, obwohl dasSystem Wiesenhof schon breiter Kritik unterliegt:
Der Hähnchenschlachthof in Wietze (Landkreis Celle) hat mit 6,5 Mio. € aus Wirtschaftsfördermitteln die bisher höchste Einzelförderung erhalten.
Sondern er wendet sich gegen die Massentierhaltung, die in Niedersachsen unter der CDU/FDP-Regierung ihre Blüte erlebte!
siehe Thema Stallbau-Boom auf der Homepagevon Christian Meyer
s. auch Bild 2
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4 Kommentare
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Siegfried Lemke aus Isernhagen | 18.01.2013 | 13:35  
59.160
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.01.2013 | 04:28  
6.310
Hubert R. aus Isernhagen | 19.01.2013 | 11:22  
59.160
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.01.2013 | 16:11  
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