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Evakuierung in Peine: Eine Stadt im Stillstand...

Ein Gruppenfoto der Einsatzkräfte (einige fehlen)
Donnerstag, 03.09.2009, 14:30 Uhr. Es beginnen die Vorbereitungen für eine Großevakuierung von ca. 10000 Personen in Peines Nordstadt. Der Grund ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände des Bosch Services Meyer.

In einem Sicherheitsradius von 1000 Metern muss alles evakuiert werden, auch zwei Seniorenheime am Sundern.

Der Bevölkerung stehen zwei Sammelstellen zur Verfügung, die vom Roten Kreuz ausgestattet und betrieben werden. Kranken-, Rettungs- und Transportwagen sammeln sich am Goltzplatz, um die Bewohner der Seniorenheime in die Sammelstellen und die Kurzpflege zu bringen. Weitere Fahrzeuge sammeln sich auf dem nördlichen Schützenplatz, von dort wird der Einsatz organisiert.

Eine Verpflegungsstelle wird errichtet, Antennenanlagen werden aufgebaut, das Kreisauskunftsbüro richtet sich ein und der Notarzt bezieht Stellung.

Fahrzeuge der Polizei, des THW, der Feuerwehr, des ASB und des DRK stehen Reih und Glied bereit.

Ab 15:00 Uhr beginnt der "Betrieb", alles läuft reibungslos.

Gegen 18:57 Uhr dann die Entwarnung: Die Bombe ist entschärft. Nun folgt der Rücktransport.

Um 22:00 Uhr erreicht auch das letzte Fahrzeug wieder die Unterkunft.

Der Alltag ist wieder hergestellt.



Fakten:

300 Helfer, davon knapp 70 vom DRK sind im Einsatz.

ca. 200 Betroffene werden in der Luhberghalle und im Unternehmenspark an der Woltorfer Straße betreut.
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