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Staatssekretär Dr. Kues dankt dem Deutschen Roten Kreuz für Förderung der sozialen Dienste

Die Mitgliederversammlung hat das Präsidium einstimmig im Amt bestätigt (Foto: DRK LV Niedersachsen e.V. - Pressestelle / Kerstin Hiller)
Hannover: Niedersachsenhalle | Die diesjährige Mitgliederversammlung des DRK-Landesverbandes Niedersachsen – die 64. Landesversammlung – tagte am 12. November in der Niedersachsenhalle des HCC in Hannover. Landesverbandspräsident Horst Horrmann begrüßte gut 200 Teilnehmer und Gäste, darunter vor allem Vertreter aus den 48 DRK-Kreisver­bänden des Landesverbandes, aber auch Repräsentanten aus Gesellschaft, Verwaltung und Politik.

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, war als Gastredner geladen und sprach vor allem über die Entwicklung der Freiwilligendienste. Insbesondere würdigte er dabei die Leistung des Deutschen Roten Kreuzes: „Mein Haus schätzt das Deutsche Rote Kreuz mit seiner umfangreichen und längjährigen Erfahrung bei der Erbringung und Förderung sozialer Dienste sehr. Für die lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Zivildienst möchte ich mich herzlich bedanken.“

Horst Horrmann ging in seiner Ansprache auf vielfältige aktuelle Themen ein, die für die Rotkreuz-Arbeit relevant sind, wie beispielsweise die Novellierung des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes, die Bedeutung des Ehrenamtes oder den Kinderschutz. Zum Thema Freiwilligendienste erklärte er: „Das DRK begrüßt die Ziele des Bundesfamilienministeriums, die Freiwilligendienste auszubauen. Gleichwohl sehen wir mit Sorge, dass die Finanzierung teilweise ungeklärt ist. Der Bundesfreiwilligendienst, der bis dato den Wegfall der Zivildienstleistenden nicht ersetzen kann, darf nicht zu Lasten des Erfolgsmodells ‚Freiwilliges Soziales Jahr‘ ausgebaut werden.“

Zum Pflegepakt in Niedersachsen stellte Horrmann fest: „Er ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir als DRK begrüßen den Pflegepakt-Beschluss, sich für eine einheitliche Ausbildung auf Bundesebene einzusetzen, also für eine Zusammenführung von Gesundheits-, Kinder- sowie Krankenpflege und Altenpflege einzutreten.“ Vor allem aber müssten sich die Rahmenbedingungen für die Finanzierung in der ambulanten und stationären Pflege verbessern. „Denn Pflege muss menschlich bleiben. Das betrifft Pflegebedürftige und Pflegekräfte gleichermaßen“, so Horrmann weiter.

Auch Heidemarie Mundlos (CDU), Marco Brunotte (SPD), Ursula Helmhold (Die Grünen) und Patrick Humke (Die Linke) waren gekommen und überbrachten Grüße ihrer Landtagsfraktionen. Wegen des zeitgleich stattfindenden FDP-Bundesparteitags war die FDP-Landtagsfraktion diesmal nicht vertereten.

Als wichtiger Tagesordnungspunkt stand in diesem Jahr außerdem die Wahl des 16-köpfigen ehrenamtlichen Präsidiums auf dem Programm, die alle drei Jahre stattfindet. Die erfolgreiche Arbeit des Präsidiums wurde heute durch seine einstimmige Wiederwahl bestätigt. Zwei Positionen wurden neu besetzt. Nicht mehr zur Wahl stellte sich Prof. Gundula Schaefer, an deren Stelle Anette Jarzyk rückte. Daniela Wesely löste Heike Bischoff als Landesleiterin des Jugendrotkreuzes (JRK) ab.

Präsidiumsmitglieder des DRK-Landesverbandes Niedersachsen:

Präsident Horst Horrmann (Peine)
Vizepräsidentin Karin von Heimburg (Barsinghausen)
Vizepräsident Friedrich-Karl Böttcher (Eisdorf-Willensen)
Vizepräsident Hans Hartmann (Hannover)
Landesschatzmeister Dr. Sonning Bredemeier (Hannover)
Landesjustiziar Dr. Ulrich Haupt (Hannover)
Landesarzt Prof. Dr. Helge-Detlef Schenk (Waake-Bösinghausen)
Landesbereitschaftsleiter Joachim Neubert (Werlte)
JRK-Landesleiterin Daniela Wesely (Emmerthal)
Beisitzer Gunter Armonat (Stade)
Beisitzer Karl-Heinz Wilholt (Meppen)
Beisitzerin Annette Jarzyk (Helmstedt)
Beisitzerin Madeleine Freifrau von Rössing (Nordstemmen)
Landesbeauftragter Katastrophenschutz Dierk Meyer (Wedemark)
Vertreterin der Schwesternschaften Generaloberin Sabine Schipplick (Bockenem)
Landeskonventionsbeauftragter Otto-Werner Beushausen (Garbsen)
Landesgeschäftsführer Dr. Ralf Selbach (Gehrden, beratend)

Pressemitteilung 18/2011 des DRK-Landesverband Niedersachsen e.V.
Hannover, 12. November 2011
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