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Die HWO feierte ihren 50. Geburtstag

Schulleiterin Gesa Tiedemann (l.) und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner vor dem Gemeinschaftsgemälde.
Hannover: Döhren | Auf der Bühne in der Pausenhalle der Heinrich-Wilhelm-Olbers-Schule (HWO) lebte kurzfristig die Zeit vor 50 Jahren wieder auf. Da gab es Szenen aus dem Wilden Westen von der Pondarosa-Ranch und Ben Cartwright und seine Söhne sorgten noch einmal für Ordnung in Virginia City. Nachdem ein paar Grußworten zeigten die Schüler anschließend in einer Modenschau, was Frau und Mann in den 60ger Jahren so trugen. Mit dem Rückblick auf fünf Jahrzehnte feierte die Döhrener Grundschule heute Vormittag (26. April) ihr 50. Jubiläum. 1967 bezogen die ersten ABC-Schützen das neue Schulgebäude an der Olberstraße. Mehr als 7000 Kinder haben in all den Jahren seither hier Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt.

Zum bunten Programm der Feierstunde zählte auch ein Kinderchor, der ein Lied auf die "HWO" eingeübt hatte. Aus vielen Einzelteilen entstand zudem an den Bühnenwand ein Gemälde vom Drachen "Olbi". Jeweils eine Klasse hatte eine Teil des Bildes gemalt. Bei der Jubiläumsfeier wurde nun das Werk zusammengesetzt.

Schulleiterin Gesa Tiedemann begrüßte zu dem Jubiläum unter anderem Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner. Kellner überbrachte die Grüße des Bezirksrates Döhren-Wülfel und erinnerte in ihrem Grußwort an die Anfänge der Schule: „Unhaltbar und unerträglich nannten im Jahr 1964 unisono der damalige Stadtschulrat Dr. Harder und ein Zeitungsbericht die Zustände in den damals bestehenden Schulen an der Querstraße und der Beuthener Straße. Und das nicht etwa nur wegen der stetig steigenden Schülerzahlen. Viel zu viele Schüler mussten sich viel zu wenige Klassenzimmer teilen: Für 13 Klassen standen damals gerade einmal neun Räume zur Verfügung. Schichtunterricht war die Antwort auf das Problem.“ Auch die bauliche Ausstattung der bestehenden Schulen war nicht optimal. Kellner: „Man muss sich einmal vorstellen, dass die Volksschule Querstraße noch im Winter 1964 mit gerade einmal zwölf alten eisernen Kanonenöfen beheizt wurde.“ Die neue Volksschule Olberstraße – wie die Lehranstalt damals hieß – wurde demgegenüber nach den neuesten Erkenntnissen für einen optimalen Schulbetrieb gebaut. „Quadratische tageslichtdurchflutete Räume von acht mal acht Metern boten nun die Möglichkeit für etwas, was uns allen heute völlig selbstverständlich erscheint: und zwar Lebendige Arbeitsgruppen“, so Kellner weiter, „damals 1967 wurden also bauliche Entscheidungen getroffen, die die Umsetzung moderner und heute gängiger pädagogischer Konzepte überhaupt erst möglich machten.“
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