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Das Asphalt-Magazin stand im Mittelpunkt des Jahresempfanges

Georg Rinke, Gschäftsführer des Asphalt-Magazins stellte seine Zeitung vor.
Hannover: Wülfel | Thema des diesjährigen Jahresempfangs der Wülfeler ev.-luth. Matthäi-Kirche heute Vormittag (18. Februar) war die Straßenzeitung „Asphalt“. Zum nunmehr 26. Jahresempfang der Gemeinde hatte sich Georg Rinke als Redner angesagt. Rinke ist Geschäftsführer von „Asphalt.“ Während der Empfang sein 25. Jubiläum bereits im letzten Jahr hinter sich gebracht  hat, steht der runde Geburtstag für das „Asphalt“-Magazin erst für 2019 an. Dann ist es auch schon 25 Jahre her, dass die erste Ausgabe von Asphalt erschien.

Asphalt sei  keine Obdachlosenzeitung. „Wir sind eine soziale Straßenzeitung“, beschrieb Georg Rinke sein Blatt. Hilfsbedürftige Menschen, ob sie nun obdach- oder wohnungslos sind oder eine Wohnung haben, dürfen diese Zeitung verkaufen und werden am Verkaufserlös beteiligt. „Vom Bettler zum Verkäufer,“ beschrieb Rinke das Konzept. Hilfsbedürftige sollen ihren Mitmenschen in Augenhöhe gegenübertreten, nicht auf Almosen hoffen, sondern ein Produkt verkaufen. Genauso wichtig sei es aber auch, dass Käufer und Verkäufer ins Gespräch kommen, meinte Rinke. Asphalt bietet deshalb auch immer wieder Aktionen mit ihren Straßenverkäufern an, seien es gemeinsame Feiern, seien es Besuche von Kultur- oder Sportveranstaltungen. Asphalt-Verkäufer könne sich durch einen Ausweis legitimieren und stehen nur an zugelassenen Verkaufsstellen. Man solle die Zeitung aber nicht nur kaufen. Es lohne sich, so Rinke, den Asphalt dann auch zu lesen.

Bevor Georg Rinke seine Straßenzeitung vorstellte, lies Pastorin Heike Scheiwe das vergangene Jahr 2017 noch einmal Revue passieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Feiern zum 500. Jahrestag der Reformation. Zum Abschluss des Jahrestreffens kamen sich Gäste und die Mitglieder der Gemeinde dann bei Gesprächen mit Kaffee und Schnittchen näher. Unter den Zuhörern waren aus der Politik Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner rund ihre Stellvertreterin Claudia Meier sowie weitere SPD- und FDP-Bezirksratsmitglieder gekommen.
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