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Wetterunabhängig: Kirschblüten erstrahlen auch bei Nieselregen

Gruppenfoto der TaiJi Quan-Gruppe des JC Sakura e. V. (Foto: Jens Schade)
Etwas kühlere Temperaturen und leichter Nieselregen konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nicht von einer Stippvisite abhalten: Das Kirschblütenfest im Hiroshima-Hain am 23. April 2017 erfreute sich großen Zuspruchs.

Die japanische Stadt Hiroshima ist seit 1983 Partnerstadt von Hannover. Zum Gedenken an die 110.000 Einwohner Hiroshimas, die 1945 direkt beim Atombombenabwurf ums Leben kamen, gestaltete die Landeshauptstadt Hannover 1987 den Hiroshima-Hain auf der Bult und pflanzte dort 110 Kirschbäume.

Nach japanischer Tradition lädt man während der Zeit der Kirschblüte Familie und Freunde zu einem Picknick unter den blühenden Bäumen ein. Das Kulturbüro der Stadt Hannover hat diese Tradition aufgegriffen und lädt jedes Jahr im April zusammen mit Vereinen und Initiativen zum Kirschblütenfest in den Hiroshima-Hain auf der Bult ein.

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: Ein Hauch von Japan mitten in Hannover. Mit einer großen Party feierten Japaner und Deutsche auf der Bult das traditionelle Kirschblütenfest. Geishas, Origami, Musik, Kalligraphie, Manga-Präsentationen und duftender Jasmin-Tee sorgten für eine bezaubernde Stimmung; ebenso asiatische Kampfkunst. Und hier kommt der JC Sakura e. V. aus Hannover-Döhren ins Spiel. Allein schon wegen der Namensgleichheit (der Vereinsname Sakura bedeutet Kirschblüte) sind die Kampfkünstlerinnen und Kampfkünstler gern gesehene Mitwirkende im Rahmen dieser Veranstaltung.

So begeisterte die TaiJi Quan-Abteilung unter der Leitung von Sakura-Gründungsmitglied Helmut Fuchs die Zuschauerinnen und Zuschauer auch in diesem Jahr wieder mit eindrucksvollen Darbietungen dieser Kampfkunst, die im selben Maße meditative und gesundheitsfördernde Aspekte ausweist. Spaß hat es gemacht, und die „Sakurianer“ erwiesen sich einmal mehr als gute Botschafter des TaiJi Quan und für ihren Verein.
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