JC Sakura am Hiroshima-Hain: Im Zeichen der Kirschblüte

Das 'Sakura-Stand-Personal' (Foto: Jens Schade)
Die japanische Kirschblüte (jap. = Sakura) ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings.

Bei frühlingshaften Temperaturen und trockenem Wetter - die diesbezüglichen Hoffnungen der Akteure waren also aufgegangen - waren beste Voraussetzungen für das Kirschblütenfest am Hiroshima-Hain auf der Alten Bult am 29.04.2012 gegeben. Die Lokalpresse berichtete anderntags von mehreren Hundert Besucherinnen und Besuchern. Für den Judo-Club Sakura aus Hannover-Döhren war es fast ein 'Heimspiel' und aufgrund der Namensgleichheit mit der Kirschblüte mehr als eine angenehme Pflicht, eher eine Kür sozusagen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die 2. Vorsitzende des Vereins, Nina Zachael, weiß denn auch von einem gelungenen Nachmittag am Rande der Eilenriede zu berichten:

'Stefan Nowka hatte den Info-Stand unseres Vereins am westlichen Ende des Areals aufgebaut. Der rote Sonnenschirm setzte ein markantes Zeichen - vielleicht kamen deshalb so viele Gäste an unseren Stand. Sogar japanische Besucherinnen und Besucher blätterten in unseren Flyern und machten Fotos. Manche Interessenten fragten nach der Ablaufplanung, andere nach dem Sportangebot des JC Sakura (hier: Judo, Aikido, Ju-Jutsu, TaiJiQuan), nach Trainingszeiten oder nach der für sie passenden Sportart. Mit der Beantwortung der Fragen und der Herausgabe der Flyer hatte das 'Standpersonal' alle Hände voll zu tun. Diejenigen, die Vorführungen der nicht anwesenden Sparten sehen wollten, vertröstete ich auf das 'Kulturlustwandeln' in Döhren im September, bei dem der JC Sakura mit Vorführungen auf dem Fiedelerplatz bzw. im Dojo in der Dietr.-Bonh.-Schule aktiv vertreten sein wird, und ich lud sie zum Probetraining in unsere Sportstätten ein. Die Darbietung des Kinderchores der Südstadt-Schule bildete den Einstieg nach den Begrüßungsworten des stellv. Bezirksbürgermeisters Südstadt-Bult, Ekkehard Meese. Neben den durchgängigen Angeboten standen auch japanische Sportarten wie Iaido und Kyudo auf dem Programm. Zahlreiche Besucher verfolgten die Vorführungen der Gruppen, deren Sportart hierzulande nicht so oft gezeigt werden. Als letzte Aktivität stand die TaiJiQuan-Vorführung auf dem Programm. Nach kurzer Ankündigung durch die Veranstaltungsleiterin und einigen einleitenden Worten von Sakura-Gründungsmitglied Helmut Fuchs zeigten er und seine Gruppe ihr Können und beantworteten anschließend Fragen aus dem Publikum. Damit klang der Veranstaltungsteil aus; viele Besucher blieben noch, saßen beim Picknick unter den Kirschbäumen und spürten die Stimmung der Schönheit, aber auch die Vergänglichkeit des Blütenzaubers.'

Fazit: Einmal mehr konnte der Döhrener Traditions-Kampfsportverein seine Vielseitigkeit und Bürgernähe unter Beweis stellen, und die Zuschauerinnen und Zuschauer mit gelungenem Auftritt unterhalten.
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