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Im Binnenland ziemlich einmalige Salzvegetation – NABU Langenhagen lädt zur botanischen Wanderung an der Fösse

Wann? 09.09.2018 14:00 Uhr bis 09.09.2018 17:00 Uhr

Wo? Fösse, Am Soltekampe, 30455 Hannover DEauf Karte anzeigen
An der Fösse in Hannover ist eine im Binnenland ziemlich einmalige Salzvegetation zu finden. Foto: NABU Langenhagen / Oliver Katenhusen
Hannover: Fösse |

Die Fösse, die sich durch den Westen Hannovers erstreckt, ist als Fluss in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Durch natürliche, salzhaltige Quellen gespeist bietet das umliegende Binnenland seit etwa 200 Jahren die ideale Grundlage für eine einmalige Salzvegetation, wie sie in Niedersachsen sonst beinahe nur an der Nordseeküste zu finden ist. Dabei ist die Salzkonzentration in der Fösse etwa dreimal so hoch, wie in der Nordsee. So können in den Uferbereichen der Fösse Seltenheiten wie Queller, Strand-Aster und der Strand-Dreizack bewundert werden.

Aufgrund der Einzigartigkeit dieser Salzpflanzen-Flora soll der Fösse nun der Schutzstatus FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat) zugesprochen werden, womit sie zum Bestandteil des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000 werden würde.

Alle Interessierten, die gerne dieses kleine Wunder der Natur bestaunen wollen, sind herzlichst eingeladen sich am 09.09.2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr zu einer botanischen Wanderung an der Fösse anzuschließen. Geleitet wird die Führung von Dr. Oliver Katenhusen, der regelmäßigen Besuchern der vom NABU Langenhagen angebotenen botanischen Wanderungen durch seine allgemeinverständlichen Erklärungen bekannt ist.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung bis drei Tage vor dem Termin ist erforderlich. Die Veranstaltung ist für Kinder unter 14 Jahren kostenlos, NABU-Mitglieder zahlen 3,- Euro, alle anderen Teilnehmer 5,- Euro pro Person. Treffpunkt ist Haltestelle "Am Soltekampe" in Hannover-Badenstedt - Stadtbahnlinie 9 Richtung Empelde. Anmeldungen bitte bei Georg Obermayr, telefonisch unter 0511 - 73 78 33 oder per E-Mail an georg.obermayr@nabu-langenhagen.de

Text: Insa Brodersen, NABU Langenhagen
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