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Volksbank Günzburg und Raiffeisenbank Krumbach planen Fusion- Arbeitsplätze seien nicht gefährdet

Die Vorstände der Volksbank Günzburg und der Raiffeisenbank Krumbach, die eine Fusion planen. (Foto: Roswitha Layer (Schwaben Echo))

Die Vorstände der Volksbank Günzburg eG und der Raiffeisenbank Krumbach/Schwaben eG führen derzeit Gespräche mit dem Ziel einer Fusion beider Banken.

Als Grund darüber berichteten die Vorstände die erheblich gestiegenen Anforderungen auf dem Bankenmarkt.
Dadurch kamen Überlegungen eine Fusion zum gegenwärtigen Zeitpunkt für sinnvoll zu erachten. Der Genossenschaftsverband Bayern wurde beauftragt, den geplanten Zusammenschluss im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zu überprüfen.

Als gemeinsames Ziel so die Vorstandsvorsitzen formulierten die Vorstandsvorsitzenden
Johann Mayr Otto Wengenmayer , sowie die Vorstände Ernst Fandrich und Uwe Köhler : Gemeinsam die Zukunft erfolgreich gestalten.

Es gibt mehrere Gründe, die für eine Fusion sprechen:

Zum einen die Realisierung der Synergieeffekte wollen die Bank trotz verschärftem Wettbewerb an unserer Kundennähe weiter festhalten. Desweiteren setzen die Banken auch weiterhin auf die Region und treffen hier unsere Entscheidungen

Ein weiterer Grund Durch die Schaffung effizienter, wettbewerbsfähiger Strukturen verfolgen die Genossenschaftsbanken das Ziel, die persönliche Betreuung unserer Kunden mit qualitativhochwertigen Bankprodukten zu marktfähigen Konditionen nachhaltig
zu sichern
Weiter so berichten die Vorstände weiter, soll die Regulierungswut bewältigt werden."Die weitreichenden Folgen der Regulierungswut des Gesetzgebers können mit geringeren Kosten bewältigt werden"
Entgegengewirkt kann desweiteren bei der Volksbank Günzburg in einigen Jahren anstehende Nachfolgeregelung kann durch die geplante Fusion gelöst werden.
Eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen und Projekten
(z.B. Gründung der Mittelschwäbischen Energiegenossenschaft eG,
gemeinsame Leitung des Kreisverbandes der Volksbanken und
Raiffeisenbanken im Landkreis Günzburg) hat sich zwischen den Vorstandsgremien beider Häuser eine nachhaltige Vertrauensbasis
gebildet.
"Durch den Zusammenschluss zweier gesunder Institute entsteht eine
neue, wirtschaftlich starke und leistungsfähige Genossenschaftsbank," so die Vorstände in der Pressekonferenz weiter

Keine Angst müssen die Kunden haben:Die vertrauten Ansprechpartner bleiben für unsere Kunden weitestgehend
erhalten, so dass für unsere Kunden und Mitglieder die Auswirkungen der
einer Fusion kaum zu spüren sein werden", heißt es weiter. Außerdem sollen Betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.
Zur Bewältigung der vor uns stehenden Aufgaben und der künftigen
Herausforderungen für unsere neue Bank kommt es auf das Engagement
eines jeden Mitarbeiters an. Betriebsbedingte Kündigungen wird es deshalb
durch die Fusion nicht geben. Darüber wurden die Mitarbeiter auf einer Mitarbeiterversammlung Informiert.
Durch weitere Spezialisierung in Teilbereichen können wir noch umfang-
reicher den Wünschen und Anforderungen der Kunden in der Region
gerecht werden.






Eckdaten beider Banken per 31.12.2011

Voba Raiba Gesamt
Günzburg Krumbach

Bilanzsumme Mio.EUR 449,1 371,1 820,2
Bilanzielles Eigenkapital Mio.EUR 22,3 20,1 42,4
Kreditforderungen Mio.EUR 283,5 213,2 496,7
Einlagen Mio.EUR 373,0 290,4 663,4
Anzahl der Mitglieder 12.600 9.500 22.100
Kundenanzahl 28.000 21.000 49.000
Geschäftsstellen 12 20 32
Mitarbeiter gesamt 115 87 202
- davon Auszubildende 10 7 17

Als weitere Schritte des Fusionsprozesses Prüfung der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie durch beide Häuser nach Vorlage

Abschluss des Fusionsvorvertrages nach positiver Bewertung der Fusion
durch unseren Genossenschaftsverband
sowie detaillierte Informationen der Vertreter beider Banken in Regional-versammlungen über das Fusionsvorhaben

Weiter die Schaffung einer einheitlichen Organisationsstruktur durch Führungskräftemund Mitarbeiter beider Banken mit Unterstützung einer Beratungsgesellschaft

Beschlussfassung der Vertreterversammlung beider Banken über die Fusion
im Mai/Juni 2013 auf der Basis des Jahresabschlusses per 31.12.2012
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