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Kreisverband der Gartenbauvereine steckt Jahresprogramm ab

Im Gasthof zum „Zum Bayerischen Löwen“ in Freihalden blickten die Gartler des Landkreises auf das abgelaufene Jahr zurück und steckten ihre neuen Ziele ab. (Foto: Conny Stiefel)
„Haupt- und Ehrenamt - Hand in Hand“, so arbeiten die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt und der Kreisverband der Gartenbauvereine im Landkreis zusammen. Nach der Vorstellung der Kurse und Vorträge durch die Kreisfachberaterin Tina Sailer steckte nun auch Kreisvorsitzender Hans Joas beim Treffen der Vereinsvertreter in Freihalden die Ziele für 2018 und darüber hinaus ab. Anliegen bleiben, sowohl Kinder und Jugendlichen für das Grün in der Natur zu begeistern wie auch der älteren Generation etwas zu bieten.
Insbesondere die landesweite Aktion „Tag der offenen Gartentür“ am letzten Sonntag im Juni eines jeden Jahres führt zu wahren Völkerwanderungen in vorbildliche Gärten. Anregungen und Erfahrungsaustausch bleiben nicht aus. Auch dieses Jahr werden im Landkreis Gartenparadiese in Aletshausen und Neuburg ihre Pforten öffnen.
Aufgerufen sind sowohl Gemeinden wie auch Vereine sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Immer wieder zeigt sich, dass dabei der Zusammenhalt im Dorf gestärkt wird, wenn gemeinsam Dinge angegangen werden, die schon lange geplant sind. Nachdem der bundesweite Wettbewerb 2019 auf Orts- und Kreisebene startet, müssten – so der Kreisvorsitzende Hans Joas – die Vorbereitungen schon heuer angegangen werden. Kein Gemeindeoberhaupt wird sich gegen eine Beteiligung sträuben, wenn das Mitmachen von einem Gartenbauverein aus geht.
Dieses Jahr wird auch der Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ beworben. Kinder- und Jugendliche will man nicht nur mit den Vorzügen des Gärtnerns vertraut machen sondern den Nachwuchs auch informieren, wo die Wohlfahrtswirkungen von Bäumen und deren Früchte liegen. Nicht unbedacht soll dabei bleiben, dass die Beschaffung von Nahrung auch ein harter Job sein kann. Nachdem alles und zu jeder Zeit im Supermarkt erworben werden kann, sollten die Gedanken der Ökologie und Ökonomie bei der Herkunft unseres Gemüses und Obstes nicht außer Acht bleiben.
Höhepunkt seit 32 Jahren ist der gemeinsame Gartentag am dritten Sonntag im Juli im Kreislehrgarten in Krumbach. Wie für ihren Vorgänger Josef Stocker war es für Kreisfachberaterin Tina Sailer kein Problem die erforderlichen über einhundert ehrenamtlichen Helfer für die verschiedenen Arbeitsbereiche zu finden. Silke Görlich vom Team der JugendUmweltBildung („JUmBi“) stellte die diesjährige Bastelaktionen im stets stark frequentierten Kinder- und Jugendzelt vor. Auch die Fachakademie für Sozialpädagogik ist immer mit spannenden Aktionen dabei. Anni Eschenbach wird bereits im Mai mit den Kinder als „Gartendetektive unterwegs“ sein und im Herbst die Vielfalt der Natur im Garten unter „Farbenrausch und Blätterrascheln - Der Herbst schüttet sein Füllhorn aus!“ aufzeigen.
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