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Sascha Grammel:“ Ich bin ein Fan der Muppets Show“- Ein Interview mit dem Senkrechtstarter

Sascha Grammel hat sich über seinen Bericht im Internet sowie in der Druckausgabe, den ich ihm hier übergeben habe, sehr gefreut. (Foto: Bild: Privat)
 
Sascha Grammel. Ein sympatischer Kumpelhafter Typ im Interview
Er macht nicht nur den Eindruck, sondern er ist Bodenständig geblieben, nicht überheblich nichts. Wo er auftaucht, gibt es so gut wie keine Tickets mehr. Tickets für Ihn zu bekommen, ist fast schon wie ein 6er im Lotto.Im Ulmer CCU Ende März gibt es keine einzige Karte mehr. Einige Karten gibt es in unserer Region noch für das Gastspiel am 3.6.2012 in Landsberg / Lech. Aber wahrscheinlich nicht mehr lange.
Fast ein Jahr im Voraus sind die Veranstaltungen ausverkauft. Vor seinem Auftritt in Augsburg hatte ich die Möglichkeit ihm die aktuelle Ausgabe des Myheimat Magazins mit einem Vorbericht über ihn zu überreichen. Sascha Grammel zeigte sich sehr erfreut darüber.Außerdem hatte sich der gelernte Zahntechniker Zeit genommen, um mir ein Interview zu geben


Thomas Rank: Wie kommt man als gelernter Zahntechniker zu dem Beruf?

Sascha Grammel: Mit einem Zauberkasten fing alles an. Durch einen Zauberkasten habe ich die Liebe zur Zauberei entdeckt. Ich habe mich da sehr reingekniet. Früher war ich in der Jugendgruppe des Magischen Zirkels in Berlin . Nach meinem18 .Geburtstag , wurde ich Mitglied des Erwachsenenzirkels. Mit 19 Jahren wurde ich Deutscher Vizemeister im Zaubern. Ich hatte sehr viele Auftritte.1993 kam dann das Bauchreden dazu. Mit einem Buch habe ich Bauchreden gelernt. An jeder roten Ampel habe ich den Spiegel verstellt und geübt, dass war für einige an der Ampel doch ganz schön verwunderlich. Was dazu noch beigetragen hat ist, dass ich ein Fan der Muppets Show bin

Thomas Rank: Wie kam die Idee zu diesen Puppen?

Sascha Grammel: Ich habe solche Puppen wie Josie und Professor Hacke in Künstlerkatalogen in Amerika gesehen. Die Idee z.b. mit Josie kam mir an einer Tankstelle, da ich an der Tankstelle Probleme mit der Kartenzahlung hatte. Wenn ich im Keller mit Professor Hacke übe, denke ich manchmal es ist absurd, wenn man sich mit einem Hamburger unterhält. Im Jahr 2013 zum neuen Programm wird es eine neue Puppe geben. In der Regel benötigt man knappe drei Jahre für die Arbeit mit einer neuen Puppe, doch diesmal muss dies schneller gehen. Von meinen Puppen lasse ich momentan jeweils eine zweite nachbauen, nicht das eine einmal kaputt ist, und ich die Aufführung nicht spielen kann.

Thomas Rank:Wie hat sich dein Leben verändert?

Sascha Grammel: Viel hat sich nicht geändert. Ich werde halt jetzt erkannt. Letztens habe ich mir eine Kaffeemaschine gekauft, und habe einen Kaffee bekommen. Die Leute erkennen mich halt und sagen : Sind sie nicht der Zauberer?


Thomas Rank: Wie lange hast du an dem Programm gearbeitet?

Sascha Grammel: Josie ist seit 2001 mit dabei. Ich bin seit 1999 auf der Bühne. So habe ich das Programm immer weiterentwickelt. Ich habe zwar auf der DVD immer wieder bekannte Personen mitreingenommen, doch da gibt es andere, die dies besser können. Ich muß das nicht.


Thomas Rank: Was war die Inspiration einen solchen Beruf zu ergreifen?

Sascha Grammel: Die Tatsache, dass immer weniger Veranstaltungen und Fernsehsendungen gibt, die man sich mit der ganzen Familie ansehen kann. Ich möchte einfach den Leuten ein tolles Programm bieten, ohne das die Eltern Angst haben müssen, das dies für Kinder nichts wäre.


Thomas Rank: Kannst du dir vorstellen, Stadien zu füllen?

Sascha Grammel: Es ist zwar ein tolles Gefühl, so auf der Bühne zu stehen. Aber Stadionshows wird es mit mir nicht geben. Ich liebe eigentlich mehr Theaterähnliche Räume. Doch manchmal wie hier in Augsburg muss man um der Nachfrage gerecht zu werden eine Zwischenlösung finden. Mein Management ist auch dabei, um sich die Show in größeren Räumen anzuschauen. Ursprünglich war der Auftritt in einer Aula einer Schule geplant, doch da die Nachfrage zu groß wurde, sind wir in die Schwabenhalle gegangen

Thomas Rank: Wer das Glück hat, dich Live zu erleben, auf was darf der/die sich freuen?

Sascha Grammel: Es wird ein leichter Humor, denn in einer Zeit wo immer mehr Stress und Hektik den Alltag bestimmen , hat auch der Spaß seine Berechtigung. Es wird Zweistündiges Programm, ( in Wirklichkeit waren es drei Stunden , Anmerkung von mir) bei dem es viel zu Lachen gibt. Ich habe schon sehr viele Mails von Besuchern bekommen, die vom Lachen Muskelkater hatten. Es soll ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein. Ich möchte den Menschen eine Freude machen, wenn sie in meine Aufführung kommen. Und sie schenken mir ihre Zeit . Ich hoffe auch, dass ich im nächsten Programm überraschen kann.

Thomas Rank: Vielen Dank für das Interview. Mir hat es großen Spaß gemacht
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3 Kommentare
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Karin Dittrich aus Lehrte | 17.12.2011 | 19:41  
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Marlene Feldmeier aus Ederheim | 17.12.2011 | 20:05  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.12.2011 | 01:38  
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