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Lasst die Retter so schnell wie möglich an ihren Unfallhilfsplatz- Ein Kommentar und ein Dank an die Retter

Auch der Leipheimer Kinderfestzug musste weichen, weil ein Rettungsfahrzeug des DLRG im Einsatz durchmusste. In Günzburg wurden die Retter angezeigt
Als ich heute Morgen einen Bericht in der Zeitung  gelesen habe, daß Anwohner angezeigt haben, daß die DLRG mit zwei Rettungsfahrzeugen mit Blaulicht und Sirene, und einem Privatfahrzeug mit Schild auf dem Dach, durch eine nur für Anlieger freigegebene Straße gefahren sind, angezeigt wurden, ja sogar sich dem Privatauto in den Weg gestellt haben, war mein erster Gedanke, mich streift ein Omnibus.
Diese Woche versperrt eine Frau einem Rettungswagen die Ausfahrt.


Geht es eigentlich noch, Retter anzuzeigen? Retter sich in den Weg stellen, Retter bedrohen, und was alles noch passiert. Müssen die Retter nicht  schauen,daß sie so schnell wie möglich, zum Unfallhilfsort  kommen. Natürlich müssen sie darauf  achten, daß nichts passiert, das ist klar. Doch hier war Notwendige schnelle Hilfe gefragt. Auch beim Umzug am Leipheimer Kinderfest war die DLRG mit Blaulicht und Boot im Einsatz, während der Umzug auf den Festplatz maschierte. Und was macht man. Natürlich Platz. Warum sollte man die Menschen anzeigen, wenn jemand Dringend Hilfe benötigt, und diese Menschen ihre Freizeit opfern, um die Hilfe zu erbringen? Ich empfinde es mehr als eine Frechheit , wenn man gegen Helfer Juristisch vorgeht. Mich würde interessieren, was die Leute, die nichts besseres zu tun haben, als die Retter anzuzeigen, weil sie angeblich in eine nur für Anlieger freigegebene Straße, einfahren, tun würden, wenn sie Hilfe benötigen, und fünf bis zehn Minuten länger warten müssten?
Wären sie erfreut, wenn die Retter länger benötigen, weil sie einen Umweg fahren müßten? Mit Sicherheit nicht. Jeder ist doch froh und Dankbar, wenn die Hilfe, so schnell wie möglich kommt.
Ich sage hier an dieser Stelle jetzt mal für die Menschen, die froh und Dankbar sind, daß es Leute gibt, die teilweise Hauptamtlich oder wie in diesem und in vielen anderen Fällen ehrenamtlich, für unsere Gesundheit und Sicherheit sorgen, sei es die Feuerwehr, die Polizei, die Notärzte die DLRG, das THW und viele andere. DANKE DAS ES EUCH GIBT. Und fahrt so, daß ihr auf dem schnellsten Weg kommt um Hilfe zu leisten. Und die die sich in welcher Weise auch immer, den Rettern in den Weg stellen, die sollten es Kräftig an ihrem Geldbeutel spüren. Vielleicht kapieren sie dann, was sie für einen Mist machen. Bleibt nur zu hoffen, daß diese Personen NIE erste Hilfe benötigen.
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Kurt Battermann aus Burgdorf | 03.08.2019 | 18:16  
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