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Entlassungen in der Wäscherei am UKGM

Pressemitteilung des DGB-Mittelhessen

Der DGB-Kreis Gießen ist entsetzt über die Entlassungen am Universitätsklinikums Gießen-Marburg. „Hinter dem bürokratischen Begriff „Stellenbau“ verbergen sich Menschen. Menschen die gute Arbeit leisten und ihre Arbeitskraft und Gesundheit dem Rhön Konzern zur Verfügung gestellt haben. Menschen, die nun für die Renditeerwartung der Aktionäre geopfert werden“, so DGB Kreisvorsitzender Robert Wycislo. Nach Auffassung des DGB haben sich die Befürchtungen bewahrheitet, dass sich die externe Beratung nicht an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, sondern an Aktienkursen und Profitinteressen orientiert. „Das ist leider der Unterschied zwischen einer Unternehmensberatung und einer Unternehmerberatung“, so Wycislo

In über 43.000 Unterschriften hat sich der Wille der mittelhessischen Bevölkerung gegen den Stellenabbau und für Personalmindeststandards manifestiert. Aber was sind 43.000 Stimmen gegen eine Stimme des Konzerns? „In Zeiten des finanzmarktgetrieben Kapitalismus scheinen demokratische Willensbekundungen sich der Diktatur der Finanzmärkte unterordnen zu müssen“, so Wycislo abschließend.
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Christian Momberger aus Gießen | 18.11.2012 | 23:20  
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