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Fußwallfahrt zum Grab des Heiligen Ulrich

  • Die Krumbacher Wallfahrer
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Margertshausen/ Krumbach I
Seit 18 Jahren machen sich die Krumbacher Wallfahrer nun schon singend und betend, von Zeit zu Zeit auch schweigend, auf den Weg ins 53 Kilometer entfernte Augsburg, wo das Grab des Heiligen Ulrich in St. Ulrich und Afra zu finden ist.
Anlass zur ersten Pilgerreise war im Jahr 1993 die 1000 Jahrfeier der Heiligsprechung unseres gemeinsamen Bistumpatrons.
Josef Strobel, der Initiator, erinnert sich: „Eigentlich war das ganze als einmalige Wallfahrt gedacht. Die Teilnehmer der ersten Wallfahrt jedoch waren so begeistert, dass sie um eine Wieseholung baten.“
Und wie es oft so geht: Manche Dinge verselbständigen sich und werden zur guten Gewohnheit.

Vor 17 Jahren erfuhr die Margertshauserin Frau Pscherer von einigen Ettal-Pilger mit denen sie von Maria Verperbild bis Kloster Ettal mehrere Tage unterwegs war, dass einige Krumbacher nachts auf dem Weg zur Ulrichsbasilika nach Augsburg unterwegs sind. Sie lud die frommen Leute zu sich nach Hause ein und verköstigte sie.
Nachdem die Gruppe immer größer wurde, und zudem Frau Pscherer leider verstarb, bat Frau Kunz Lisa Reiter diese Aufgabe zu übernehmen. So lud sie nun die Pilger ein, in der damals „Alten Schule“ und später dann im neu errichteten Bürgerhaus Rast zu machen.
Heute sind es mehrere „eingefleischte Ettalpilgerinnen“, wie Lisa Reiter, Brigitte Jaser, Gerda Strrasser, Monika Biber und Monika Fuchs, die sich seit vielen Jahren gemeinsam, um das leibliche Wohl ihrer „Kollegen und Kolleginnen“ kümmern.

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es wieder soweit:
Die Ulrichswallfahrer aus Krumbach werden gegen 1:30 Uhr im Bürgerhaus in Margertshausen erwartet. Seit halb zwölf wird im Bürgerhaus Kaffe gekocht, werden Brote und Nusszopf geschnitten, Wurst- und Käseplatten gerichtet, und, und, und …

Losgelaufen ist die Gruppe, die Josef Strobel aus Krumbach um sich gesammmelt hat um 16:00 Uhr an der Hürbener Ulrichskirche in Krumbach. Zuvor fand eine Andacht statt.
Nächtliche Stationen auf dem Pilgerweg sind Maria Vesperbild, Margertshausen und Göggingen.

Aufgrund der großen Hitze sind einige der Pilger erst in Maria Vesperbild gegen 22:00 Uhr dazu gestoßen. Von dort geht es über Vorder- und Hinterschellenbach entlang des Jakobsweges nach Wollmetshofen und Fischach. Um 1:35 Uhr treffen die Wallfahrer in Margertshausen ein, wo sie mit Kaffe, einer Brotzeit und kalten Getränken erwartet werden.

Frisch gestärkt und ein wenig ausgeruht geht es gegen 3:00 Uhr wieder weiter.
Über Oberschönenfeld, entlang der Weiher von Burgwalden und anschließend Wellenburg kommen alle nach Göggingen.
Dort in der Pfarrei zum „Heiligsten Erlöser“ wird die 46 köpfige Truppe gegen 6:30 Uhr erwartet und ebenfalls mit einem reichhaltigen Büffett versorgt.
So manch eine/r tauscht hier die Wanderschuhe gegen ordentliches Schuhe, und verschwitzte Wanderkleidung gegen frische Kleidung in den Sanitärräumen des Pfarrheimes.

Entlang der Wertach, über den Wittelsbacher Park kommen um 8:30 Uhr dann alle glücklich vor der Ulrichsbasilika in Augsburg an.
Einen ebenso herzlichen wie festlichen Empfang mit Einzug in die Basilika unter Orgelklängen, bereitet der aus Krumbach stammende Monsignore und Stadtpfarrer Franz Wolf und seine Ministranten den Pilgern . Lobend und hoch erfreut über „seine Krumbacher“, die jährlich zu Fuß nach Augsburg zum Grab des hl. Ulrich pilgern, spendet er den Wallfahrern mit dem Ulrichskreuz, welches Bischof Ulrich auf seiner Brust trug, den Segen.

Dem Pilgeramt heute steht Prälat Bertram Meier vor. Da heute der „Tag der Ordensleute“ ist, predigt er über das Leben und Wirken Edith Steins. Auch wenn einige während der Predikt vor Müdigkeit in den ein oder anderen Sekundenschlaf fallen, sind alle Teilnehmer davon ergriffen, gemeinsam diesen Gottesdienst zu feiern und dankbar den langen Weg durch die Nacht wohlbehalten geschafft zu haben.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammeln sich alle Pilger und deren Angehörige, die gekommen sind, ihre Familienangehörigen wieder zurück in die Heimat zu bringen, auf dem Platz zwischen der Ulrichskirche und dem Haus St. Ulrich.
Josef Strobel bedankt sich ganz herzlich bei seinen Helfer, dem Fahrer des Begleitbusses, den Vorbetern und bei allen Beteiligten der Krumbacher Ulrichswallfahrt.
Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Nehmt Abschied Brüder“ verabschieden sich die Weggefährten und Weggefährtinnen von einander und einige versprechen, auch im nächsten Jahr, so fern es ihnen möglich ist wieder zum Heiligen Ulrich zu pilgern:
Zu Fuß - von Krumbach aus 53, von Maria Vesperbild aus 36 Kilometer durch die Nacht.

  • Die Krumbacher Wallfahrer
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  • Die Vorbereitungen sind im Gange
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  • Die Wallfahrer werden schon erwartet
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  • Herzliche Begrüßung
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  • Viele "alte" Bekannte sind dabei
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  • Eine Pause tut nach einem langen Marsch gut
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  • Gespräche zwischen erfahrenen Pilgern
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  • Josef Strobel bedankt sich für die gute Bewirtung
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  • .. mit einer Flasche Herzwein für jede Helferin
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  • Die Liedblätter gezückt
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  • und bei "Nehmt Abschied Brüder" ...
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  • ... singen alle mit!
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  • Laternen ausHolz leuchten den Pilgern durch die Nacht
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  • Die Pilger wechsel sich ab, die Laternen zu tragen
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  • Ein letzter Gruß
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  • und gute Wünsche für den weiteren Weg
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  • und weiter geht es Richtung Oberschönenefeld
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  • Morgens gegen 5:30 Uhr
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  • Nach einer kurzen Rast
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  • wechseln sich die Kreuzträger ab
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  • Bevor es weiter geht
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  • lauschen alle einem besinnlichen Text
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  • danach geht es schweigend weiter
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  • Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Göggingen
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  • Ein Glasfenster in dieser Kirche
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  • Der gelbe Begleitbus
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  • Ausruhen im Pfarrsaal
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  • Ein herzliches Vergelt+s Gott für die gute Bewirtung
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  • Bevor es weiter geht
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  • singen alle gemeinsam wieder "Nehmt Abschied Brüder"
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  • ... "schließt den Kreis"
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  • Warten, dass es weiter geht
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  • langsam kommen alle wieder zusammen
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  • startbereit
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  • entlang der Wertach
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  • Das Ziel ist erreicht
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  • Das Südportal der Ulrichsbasilika, eingerüstet
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  • Mosignore, Stadtpfarrer Franz Wolf empfängt die Krumbacher Wallfahrer
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  • und zieht mit ihnen unter Orgelklängen in die Kirche ein
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  • Dort empfangen alle Pilger den Segen mit dem Ulrichskreuz
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  • Nach dem Pilgeramt
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  • treffen sich alle noch einemal
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  • Josef Strobel bedankt sich bei allen
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  • und erhält Dank zurück für die fabelhafte Organisation und Durchführung der Wallfahrt
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  • Vergelt´s Gott, Josef!
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  • Bis zum nächsten Mal!
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  • Franz Wolf verabschiedet die Pilgerschar
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  • Wer diese schönen Blümlein bekommen hat weiß ich nicht!
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3 Kommentare

Es ist toll, dass diese Fußwallfahrt zu einer "guten Gewohnheit" geworden ist.

toller beitrag, super sache.... =)

Super Margit,
das könnte keiner besser machen als du

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