Licht und Schatten bei Bezirksliga-Volleyballerinnen des TSV Gersthofen

Als erster Gegner standen die Mädels vom TSV Aichach auf dem Programm. Nach einem gelungenem Start im ersten Satz, in dem vor allem Miriam Weber mit einer sehr guten Annahme und Abwehr glänzte und Sabine Häubl und Nina Garron mit ihren souveränen Angriffen immer wieder Punkte machten, fielen sie beim Stand von 24:16 in ein tiefes Loch. Fehler über Fehler schlichen sich ein und ein ums andere Mal konnte der TSV Aichach punkten, bis schließlich der Satz ohne weiteren Punktgewinn für die Gersthoferinnen mit 24:26 an Aichach ging.

Kurzzeitig fingen sich die Gersthoferinnen zwar im zweiten Satz und ein Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften begann. Keine Mannschaft gewann die Oberhand, wobei Aichach immer ein Quäntchen besser schien. Vor allem brachte Gersthofen keinen richtigen Druck hinter die Angriffe und mangelnde Kommunikation erschwerten das Spiel der Gersthoferinnen. Aichach ging mit einigen Punkten in Führung. Zwar versuchte der TSV alles um Aichach nicht allzu weit weg ziehen zu lassen, aber sie fanden sich doch oftmals in der Defensive wieder. Hinzu kam noch eine immer schlechter werdende Annahme und Abwehr, die es der Zuspielerin Karina Port schwer machten den Angriffsaufbau abwechslungsreich zu gestalten. Auch der zweite Satz ging mit 16:25 an Aichach.

Auch im dritten Satz fanden sich die Gersthoferinnen zunächst in der Defensive wieder und lagen zunächst mit 2:5 hinten. Durch gut platzierte Angriffe und Lobs von Kathrin Kriesch und Katrin Schwegler gelang es schließlich an Aichach bis zum 13:10 vorbeizuziehen. Danach gerieten die Gersthoferinnen erneut aus dem Spiel, zu leichte Angriffe oder Bälle, die direkt auf den Gegner gespielt wurden machten es den Aichacherinnen einfach, wieder in ihr druckvolles Spiel zu finden. Zwar wehrte Libera Caroline Obermair ein ums andere Mal die Bälle der Aichacherinnen ab, aber lange Ballwechsel konnten diese doch für sich entscheiden. Schließlich gewann auch diesen Satz Aichach mit 22:25 und damit das Spiel mit 0:3.

Das zweite Spiel des TSV Gersthofen wurde gegen den DJK Augsburg-Hochzoll bestritten. Die junge Mannschaft aus Hochzoll hatte enorme Startschwierigkeiten und ließ sich das Spiel der Gersthoferinnen aufdrängen, die durch abwechslungsreiche Angriffe von Andrea Richter und Nadine Münnich und einer guten Abwehr die Gegner unter Druck setzten und den Satz mit 25:16 gewannen. Bereits im zweiten Satz zeigten sich erneut Konzentrations-schwierigkeiten beim TSV und Hochzoll punktete vor allem durch gezielte Aufschläge und durch eine hervorragende Abwehr und setzte sich mit 20:25 durch.

Hochzoll hielt allerdings sein druckvolles Spiel nicht lange aufrecht und befand sich bereits im dritten Satz wieder in der Defensive. Eine Aufschlagserie von Karina Port brachte den TSV mit 18:11 in Führung, die sich die Mannschaft nicht mehr nehmen ließ und der Satz ging mit 25:15 an den TSV. Im vierten und letzten Satz spielten die Gersthoferinnen weiter hoch konzentriert und ließen ihrem Gegner kaum Zeit zum Luft holen. Druckvolle Aufschläge und eine gute Angriffsleistung von Katharina Kemmether dominierten diesen Satz. Zusätzlich gab der TSV dem gegnerischen Angriff immer wieder durch den eigenen Block contra bis sie sich nach nur 15 Minuten den Satz mit 25:11 für sich entschieden und damit das Spiel mit 3:1.

Das Spiel TSV Aichach gegen DJK Hochzoll ging verdient an Aichach mit 3:0.

TSV Gersthofen: Garron, Gistel, Häubl, Kemmether, Kriesch, Loracher, Münnich, Obermair, Port, Richter, Rohrmair, Schwegler, Weber.

Bürgerreporter:in:

Simone Lichtmann aus Gersthofen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.