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Heimatverein Frielingen zu Gast im Landtag

Die Frielinger Heimatfreunde vor dem Landtag
Garbsen: Heimatverein | In der vergangenen Woche machten sich 33 Frielinger Heimatfreunde mit Bus und Bahn auf den Weg nach Hannover, um den Niedersächsischen Landtag zu besuchen und an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Nach einem Film mit Impressionen über die Arbeitsweise und Geschichte des Parlaments sowie einiger Verhaltensregeln, ging es für 60 Minuten auf die Tribüne des Plenarsaals zum Zuhören der Debatte. Durchaus kontrovers waren die Meinungsäußerungen der Abgeordneten zu einem Gesetzentwurf der AfD-Fraktion, in dem die Bestellung einer oder eines Beauftragten gegen Antisemitismus gefordert wird. Die Rede des AfD Politikers wurde von zahlreichen Zwischenrufen unterbrochen, so dass die amtierende Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz dem Redner immer wieder Gehör verschaffen musste. Die Redner der übrigen im Landtag vertretenen Parteien ließen zwar Sympathie für einen Antisemitismusbeauftragten erkennen, wollten aber mit der AfD keine gemeinsame Sache machen. Der Antrag wurde letztendlich in die Ausschüsse verwiesen.
Im Anschluss an die Debatte im Plenarsaal wurden die Frielinger Heimatfreunde von den Abgeordneten Editha Westmann und Rüdiger Kauroff zu einer ausführlichen Diskussionsrunde empfangen. Großen Zuspruch fand dabei ein gemeinsamer Antrag von der SPD und CDU Fraktion, Rettungskräfte und Feuerwehrleute besser zu schützen und einen „Rechtschutzfonds für Einsatzkräfte“ einzurichten.
Ausklingen ließen die Teilnehmer den interessanten Nachmittag bei weiteren Gesprächen in einem im Landtagsgebäude befindlichen Café.
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