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Was man aus kürbissen machen kann...oder eine unendliche kürbisgeschichte !

Man nehme im frühling einen acker in Osterwald, grabe ihn um und harke ihn. Dann finde man eine menge kinder, gebe ihnen eine noch größere menge kürbissamen, auf dass die kinder diese samen in das beet stecken.

Nun warte man ein paar monate und betrachte das wachsen der pflanzen, man bewundere die ersten prächtigen blüten, achte auf genügend wasserzufuhr bei trockenem wetter und warte weiter. Bis – ja, bis die ernte ansteht für das große kürbisfest des Osterwalder kürbisclubs !

Man lade erneut die kinder Osterwalds ein zur kürbisernte, versorge sie mit geeignetem schneidematerial und lasse sie die früchte abschneiden und zum wagen schleppen. Als dank erhalten sie nahrung und getränke und den hinweis, sie sollen doch zum kürbisfest kommen.


Und tatsächlich:
Am nachmittag des großen kürbistages kommen die kinder wieder und bringen noch mehr kinder mit. In langen schlangen warten sie zumeist sehr geduldig vor dem wagen mit den kürbissen.
Begeistert suchen sie einen – ihren, den einzig wahren ! – kürbis aus, begutachten die frucht von allen seiten auf ihre qualität, ( „Nee, der nicht, dem klebt ja noch erde an der seite !“ „Der ist schön rund !“ „Ich will aber einen grünen !“ ), heben einen kürbis an, legen ihn wieder zurück, prüfen den nächsten. Denn die auswahl fällt schwer, im wahrsten sinne des wortes, soll doch DER kürbis künstlerisch verarbeitet werden.

Nach dem registrieren wird der kürbis mit einer nummer versehen, auf wunsch wird ihm vom kürbisschneidemeister ein „deckel“ abgeschnitten und von der künstlerin oder dem künstler ins zelt zur verarbeitung getragen. Mit „schnitzmessern“, löffeln und bloßen händen werden die kürbisse in den stand eines kunstwerks erhoben.
Augen, riesengroße und schräge, dicke oder schmale nasen, münder mit zähnen und ohne zähne, haargebüschig oder kahlköpfig, mit kastanien und miniäpfeln verziert – fantastisch !


Der lohn für die anstrengende arbeit ? Alle teilnehmerinnen und teilnehmer erhalten einen preis, eine jury wählt die schönsten köpfe Osterwalds aus und die künstlerinnen und künstler dieser prachtexemplare werden besonders geehrt. Der bildhauerische nachwuchs Osterwald wird zum schluss erneut eingeladen.

Wozu ?

Man nehme im nächsten frühling einen acker in Osterwald, grabe ihn um und harke ihn. Dann finde man eine menge kinder, gebe ihnen eine noch größere menge kürbissamen, auf dass die kinder diese samen in das beet stecken...
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin Rezepte | Erschienen am 01.12.2010
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5 Kommentare
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Gaby Floer aus Garbsen | 13.10.2010 | 16:40  
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Gerda Landherr aus Neusäß | 13.10.2010 | 17:32  
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Uta Kubik-Ritter aus Uetze | 13.10.2010 | 19:28  
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Ali Kocaman aus Donauwörth | 15.10.2010 | 14:48  
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Ludwina Simmet aus Geltendorf | 15.10.2010 | 20:59  
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