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Bombendrohung in Erfurt: Schule evakuiert, dann Entwarnung

An einer Erfurter Schule ging eine Bombendrohung ein. Das Gebäude wurde sofort evakuiert, die Polizei befindet sich im Großeinsatz. Nach eineinhalb Stunden gaben die Beamten Entwarnung: Es wurde keine Bombe gefunden. Es handelte sich wohl um einen Scherzanruf. Der Anrufer wurde noch nicht identifiziert.

In Erfurt, der Landeshauptstadt von Thüringen, musste eine Schule evakuiert werden, nachdem eine Bombendrohung einging. Mehrere hundert Jugendliche der Marie-Elise-Kayser-Schule wurden umgehend in Sicherheit gebracht, nachdem die anonyme Drohung per Telefon einging. Den Anruf soll laut Spiegel Online ein Mann gegen 10:35 Uhr getätigt haben. Genauere Angaben zum Täter sind bisher nicht gemacht worden. Zur Zeit befinden sich zahlreiche Polizeibeamte und Spürhunde im Einsatz, doch die Durchforstung der Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales ist abgeschlossen.

Update: Polizei gibt Entwarnung - kein Sprengstoff gefunden

Absperrung
Bild: Falk Jaquart/pixelio.de
Nach circa eineinhalbstündiger Suche können Schüler, Lehrer und Anwohner aufatmen. Die Polizei hat mit ihren vier Spürhunden keine Bombe gefunden und kann entwarnen. Der Anrufer, der laut Schulleiterin Silke Knoll nicht mehr als "In ihrer Schule Bombe" gesagt haben soll, hat sich wohl einen üblen Scherz erlaubt. Zum Zeitpunkt des Anrufs seinen rund 600 der 960 Schüler sowie etwa 70 Lehrer im Unterricht gewesen.
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