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Coronavirus – stehen wir vor einer Pandemie? (Stetige Updates)

Coronavirus – stehen wir vor einer Pandemie? In Wuhan werden Krank in Quarantäne gebracht. (Das Bild zeigt keinen Coronavirus Patienten.) (Foto: Bild von bhossfeld auf Pixabay)
 
Das Coronavirus weitet sich häufig in der Lunge aus und sorgt für besorgniserregende Lungenerkrankungen, wie eine Lungenentzündung. (Foto: Bild von kalhh auf Pixabay)

Übersicht: Das Coronavirus scheint sich unglaublich schnell auszubreiten! Steht eine Pandemie in der Zukunft? Hier bekommen Sie eine Übersicht über die aktuelle Lage und erfahren wie sie sich schützen können.

Stehen wir vor einer weltweiten Pandemie? Die Schweinegrippe im Jahr 2010 mit 18.000 toten, Sars im Jahr 2003 mit 800 toten, 1970 die Hongkong-Grippe mit 1 Mio. Toten und 1920 die Spanische Grippe mit rund 50 Mio. toten sind alles Pandemien die viel leid, Schmerz und Angst auslösten – häufig schien es so, als wäre in Kürze die gesamte Menschheit damit betroffen, doch der Mensch schaffte es im Endeffekt gegen die Erkrankungen anzukommen. Doch nun scheint es, als würde sich eine weitere Pandemie nähern: Ein mutierter Stamm des Corona Virus wurde an vielen orten auf der Welt gemeldet. Zunächst breitete sich das Virus in der 11 Millionen Stadt Wuhan aus – ein Fischmarkt soll der Grund für die bisherige schnelle Ausbreitung sein. Das Virus ist unter anderem von Tier zu Tier sowohl von Tier zu Mensch und Mensch zu Mensch übertragbar. Lebendige Fische sollen das Virus auf dem Markt verbreitet haben.

Update: Chinesisches Neujahrsfest zum Teil abgesagt

In China findet heute (24.01.) das Frühlingsfest (Neujahrsfest) statt - dieses wird in vielen Städten untersagt, da dieses die Ausbreitung fördern würde. Unter anderem wurde in Peking das Fest verboten. In vielen Städten herrscht Quarantäne: Das Haus darf nur mit Atemmaske verlassen werden, Bus, Straßenbahn, U-Bahn, Schiff, Zug und Flugzeuge sind gesperrt. Ein und Ausreise ist weiterhin nur erschwert und mit Gesundheitskontrolle möglich.

Globalisierung fördert Verbreitung stark

Die Erkrankung wurde bereits in vielen Orten der Welt festgestellt. Angefangen mit Wuhan zieht es sich besonders stark über Peking, Shanghai, Macau und Hongkong. Insgesamt wurde es bereits in China, Taiwan, Südkorea, Japan und der USA bestätigt, weitere Länder melden Verdachtsfälle. Faktisch wurden zum jetzigen Zeitpunkt über 623 Fälle (Update: über 835 Fälle) gemeldet – dabei starben jedoch bereits 17 Menschen (Update: 26 Menschen). Die Millionenstadt Wuhan wurde bereits unter Quarantäne gestellt – weder Zug, Boots oder Flugreisen sind noch möglich. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen die Häuser nicht unnötig zu verlassen, um eine Verbreitung zu vermeiden. Ebenfalls wurde eine Maskenpflicht verhängt. Seit dem 24.01 sind nun auch 12 weitere Städte unter Quarantäne. Menschen, die sich krank fühlen, können sich testen lassen, sollte der Virus festgestellt werden wird die Person in Quarantäne gebracht und dort behandelt – ein Heilmittel ist jedoch momentanen nicht bekannt. Vielmehr wird mit Fiebersenkern und anderen unterstützenden Medikamenten geholfen. An vielen großen Flughäfen weltweit werden Menschen die ein oder ausreisen vorher kurz untersucht, indem gemessen wird, ob Fieber vorliegt. Das Problem: Zwischen 60.000 und 65.000 Menschen reisen jährlich von Wuhan in die USA, dabei ist der Januar die beliebteste Urlaubszeit, da das Virus wahrscheinlich eine Inkubationszeit (Die Zeit von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen) von 14 Tagen hat können so viele Kranke Menschen unbemerkt einreisen und das Virus verbreiten. Selbstverständlich stellt der Flugverkehr dadurch auch eine erhöhte Gefahr für Deutschland dar – im Flugzeug ist eine Ansteckung aufgrund des kleinen Raumes und der Klimaanlage gut möglich. Reißt ein betroffener nach Europa könnte es sich hier ebenfalls unbemerkt verbreiten, weshalb Passagiere vor der Einreise zunächst auf Symptome kontrolliert.

Wissenswerte über die Erkrankung, Symptome und co.

Das mutierte Coronavirus (2019-nCoV) ähnelt von seiner DNA und Beschaffenheit dem Pandemie-Virus Sars zu 80 % dieses sorgte im Jahr 2003 für etwa 800 tote. Ob 2019-nCoV ebenfalls so tödlich ist, ist noch nicht bekannt. Forscher schätzen momentan, dass die Inkubationszeit bei der Krankheit bei etwa 14 Tagen liegt – diese Zeit begünstigt die Ausbreitung, da Menschen unbemerkt in Zonen vordringen können in denen das Virus noch nicht verbreitet wurde. Die Symptome der Krankheit ähneln zunächst denen einer Grippe, im weiteren Verlauf kommt es zu hohem Fieber, einem trockenen festsitzenden Husten sowie Lungenerkrankungen wie einer Lungenentzündung. Besonders Immunschwache Menschen fallen dem Virus schnell zum Opfer. Die Infektion kann über Tiere, Menschen sowie Lebensmittel verlaufen. UPDATE: Es ist nun bekannt, das der Virus versehentlich seinen Wirten sofort töten kann ,dies ist der Fall, da der Virus noch "Falsch kalibriert" ist - ursprünglich richtete sich der Virus nur gegen Tiere. Normalerweise möchte ein Virus seinen Wirten nicht sofort töten, da er sich dann nicht mehr verbreiten kann.

Erste Fortschritte – so schützt man sich

Doch nach all den bedrückenden Neuigkeiten gilt zu sagen, dass es bereits Fortschritte gibt. Forscher, unter anderem auch aus Deutschland, haben einen Schnelltest für die Krankheit entwickelt, so kann schnell festgestellt werden, ob eine Kranke Person die lebensgefährliche Krankheit oder eine einfache Grippe hat. Ebenfalls praktisch ist, dass wir heutzutage durch die Globalisierung völlig neue Möglichkeiten sehen. „Die gute Nachricht ist, dass Forscher das Genom des Virus bereits sequenziert und veröffentlicht haben. Das hat es mehreren Organisationen rund um die Welt möglich gemacht, mit der Arbeit an einem Impfstoff zu beginnen“, sagte Epidemiologe Seth Berkley der Deutschen Presse-Agentur. Bis ein möglicher Impfstoff jedoch fertiggestellt ist, könnte es noch über ein Jahr dauern. Das Robert-Koch-Institut schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland jedoch als sehr gering ein. Außerdem findet seit Mittwoch bereits ein WHO-Krisentreffen statt. In diesem wurde keine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite ausgerufen. „Die Situation ist komplex und in ständiger Entwicklung“, bestätigte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Es wäre für einen Notstand noch zu früh. Vielmehr empfahl die WHO, dass Staaten und Mediziner miteinander kooperieren müssten. Dies ist zum Glück, wie Seth Berkley sagt, bereits der Fall!

So schützt man sich vor dem Virus:

Doch es gibt sicherlich auch Wege sich vor dem Virus zu schützen, oder? Bis jetzt sind keine Fälle in Deutschland bekannt. Empfehlenswert ist es zunächst, sich besonders Gesund zu ernähren, um das Immunsystem zu stärken, im selben Atemzug sollten Sie sich häufiger und gründlicher die Hände waschen und Abstand zu kranken Menschen halten. Falls Sie vor kurzem in Asien waren und sich Krank fühlen sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen – ebenso sollten sie dies Freunden empfehlen. Halten Sie sich fern von Lebensmitteln aus dem asiatischen Ausland – vor allem vor rohem Fisch oder Fleisch. Auch Sushi sollte vorerst nicht verzerrt werden. Doch keine Panik! Sie sollten unter keinen Umständen in Panik geraten. Momentan scheint sich das Virus nicht in Europa zu verbreiten. Es wird mit Sicherheit in Kürze eingedämmt werden. Betrachtet man die Seuchen, die zu Beginn des Artikels aufgezählt wurden, ist festzustellen, dass die Todesfälle in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen sind – die medizinische Versorgung hat sich schließlich in den letzten Jahren Maßgebend verbessert.
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