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Am Set von Meuchelbeck

Gasthof Höllentor in Meuchelbeck
Dormagen: Zur Post |

Meuchelbeck, das skurille Dorf am Niederrhein, mit all seinen "merkwürdigen Charakteren" erfreut die Zuschauer so sehr, dass sich der WDR genötigt sah eine zweite Staffel drehen zu lassen. Auch diesmal ist es Zieglerfilm Köln, die für die nötige Produktion rund um den "Gasthof Höllentor" sorgt. Mitten im romantischen und etwas abenteuerlich anmutendem Dorf, nämlich der Zollfeste Zons, findet man einen Drehort.  Für 2 Jahre wurde dort der Gasthof "Zur Post", den das Betreiberehepaar aus Altersgründen aufgegeben hat, angemietet. Gedreht wird rund um Köln, Zons und Dormagen, damit 2018 die 2.Staffel Meuchelbeck gesendet werden kann.



Fast täglich konnte man in den letzten Wochen Augen- und Ohrenzeuge der Dreharbeiten werden. Einwohner und Gäste des Ortes kamen regelmäßig vorbei um zu schauen was ihr "Meuchelbeck" macht. Natürlich gab es auch die, die lieber gehabt hätten, ihr Zons wäre kein Drehort. Doch bringt die Filmproduktion auch Geld in die Gemeindekasse und wer gute Unterhaltung erwartet, der muss auch mal ein Auge zudrücken können. Die manchmal notwendige Straßensperre, wird immer nur für einige Minuten gehalten, dann gibt das Team die Straße wieder frei. So ist es nun mal beim Film und eigentlich ist es ja auch lehrreich und spannend, wenn man einmal hinter die Kulissen schauen kann. Manche Szene wird  x -mal wiederholt, damit der Zuschauer zum Schluss einen guten Film, in diesem Fall eine gute Folge der Serie zu sehen bekommt. Einige der Einwohner wurden als Statisten engagiert und spielen z. B. in einer der neuen Folgen, einen aufgebrachten Mob.

Wenn man das Team am Set beobachtet sieht man wie gut alles Hand in Hand funktionieren muss. Alles greift wie ein kleines präzises Uhrwerk ineinander, vom Beleuchter bis zum Kameramann, von der Straßensperre bis hin zu den Schauspielern, jeder hat seinen Platz und ist Teil einer Maschinerie, von der der Zuschauer am Ende nichts bemerkt.  Vor allem ist neben der richtigen Beleuchtung auch die Ruhe wichtig, diese ist allerdings nicht immer zu erwarten, so kommt es auch vor dass die Aufnahmeleitung schon mal zum Nachbarhaus gehen muss, um zu fragen wann denn die Arbeiter, die dort renovieren ein Päuschen einlegen können, damit man selber wieder weiter arbeiten kann. Geduld muss man haben, den richtigen Moment finden und dann "Kamera ab, für Meuchelbeck 2 !", wie die Produktion bei Zieglerfilm genannt wird.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 27.08.2017 | 12:01  
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