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"Von Gegenwart zu Gegenwart": Werner-Egk-Preis 2011 für Dr. Hartmut Schaefer

  • Oberbürgermeister Armin Neudert überreichte Dr. Hartmut Schaefer den Werner-Egk-Preis 2011.
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Festliche Verleihung im Gallussaal Heilig Kreuz

In Donauwörth gibt es so manches, das an ihn erinnert, etwa der Zaubergeigen-Brunnen in der Promenade, die nach ihm benannte Begegnungsstätte und die Musikschule: Der Komponist Werner Egk, 1901 in Auchsesheim geboren, 1983 in Inning am Ammersee verstorben, Ehrenbürger Donauwörths und Münchens, der mit seinem Lebenswerk und insbesondere mit seinen Opern "Die Zaubergeige", "Columbus" oder "Peer Gynt" weltweit Anerkennung erlangte.

Zu den Preisträgern des ihm zu Ehren verliehenen Kulturpreises der Stadt Donauwörth gehören u. a. Prof. Eugen Jochum, Albrecht Freiherr von Tucher, Prof. Wolfgang Sawallisch, Dr. Alfred Böswald, Max Kruse - und jetzt Dr. Hartmut Schaefer.

Sie alle zeichnet aus, dass sie durch ihr eigenes Schaffen und Wirken das musikalisch-künstlerische Lebenswerk Werner Egks in besonders hervorragender Weise fokussierten und so würdigten.

Moderiert wurde der Festakt im Gallussaal durch Dr. Werner Bodendorff, musikalisch illuminiert durch Michaela Zeitz (Sopran) und Claudia Wagner (Klavier), die vier Egk-Analogien zu verschiedenen Sujets präsentierten. In einer sehr ausführlichen Laudatio würdigte Prof. Dr. Siegfried Gmeinwieser das insbesondere musikwissenschaftliche Wirken Dr. Schaefers, der die Musik- und Theaterabteilung der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurts und später der Bayerischen Staatsbibliothek leitete und wichtige Bestände erschloss und der Öffentlichkeit zugänglich machte.
In der Zeit seines beruflichen Wirkens entwickelte sich die Bayerische Staatsbibliothek zur größten musikwissenschaftlichen Bibliothek Europas. Mit besonderer Wertschätzung und Dank nahm er den Werner-Egk-Preis 2011 aus den Händen Oberbürgermeister Armin Neuderts entgegen.

Künstlerisches Schaffen aller Kreativen in einer Gesellschaft lebt aus und d u r c h Kontinuität, wie ein perpetuierender Dialog zwischen Künstlern und ihrem Publikum, aber auch durch einen über die Zeiten hinweg reichenden kreativen Diskurs der Künstler mit dem, was aus der Überlieferung ihnen selbst als künstlerisches Erbe vorgelegt wird. "Die Zeit wartet nicht" ist der Titel der Autobiografie Werner Egks (1973); vielmehr befindet sich die Zeit selbst in einem kontinuierlichen Fluss, innerhalb dessen das Neue dadurch entstehen kann, dass das Tradierte der Gegenwart je neu erschlossen und so "von Gegenwart zu Gegenwart" als lebendiger Strom immer neuen kreativen Lebens bewahrt wird. Der Mensch der Gegenwart - als Künstler wie als Kunst-Erlebender - ist auf diese Kontinuität künstlerischen Lebens angewiesen: Dr. Hartmut Schaefers Lebenswerk einerseits und der Kulturpreis der Stadt Donauwörth andererseits stellen dafür einen je besonderen Beitrag dazu dar.
Der festliche Abend klang in einem gemütlichen Empfang im Foyer nach dem offiziellen Procedere allmählich aus.-

Foto: Oberbürgermeister Armin Neudert (links) überreichte den Werner-Egk-Preis 2011 der Stadt Donauwörth im Rahmen eines Festaktes im Gallussaal Dr. Hartmut Schaefer.

  • Oberbürgermeister Armin Neudert überreichte Dr. Hartmut Schaefer den Werner-Egk-Preis 2011.
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  • Festakt im Gaullussaal Heilig Kreuz: Claudia Wagner (Klavier) und Michaela Zeitz (Sopran) präsentierten Egk-Analogien zu verschiedenen Sujets.
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2 Kommentare

Für die kommende Ausgabe der SonntagsZeitung Donauwörth ist auch dieser Artikel aus meiner Feder vorgesehen.-

Ja, gerade diese Kontinuität kulturellen, sozialen und künstlerischen Lebens stellt eine wichtige Basis gesellschaftlichen Lebens dar, wertvoll und essentiell für eine prosperierende Entfaltung - der Individualität wie der Gesellschaft insgesamt.

Danke, Corinna :-)

Gerade jetzt, da manches aus der Finanzwelt scheinbar alle Gesellschaftsbereiche zu überschatten droht, ist es wichtig, zu erinnern, w a s wirklich wichtig ist, ohne die Aufgaben in j e d e m Bereich unseres sozialen Lebens zu vergessen.-

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